Mainzelrenner mit weiterem Mixed-Titel

Zwei Jahre nach ihrem Erfolgsjahr 2015 haben die Mainzelrenner (Feldrenner Discsport Mainz) erneut den Deutschen Meistertitel im Mixed Ultimate indoor gewonnen. Sie setzten sich im Finale in Bochum im Universe-Punkt 11:10 gegen die Titelverteidiger Hässliche Erdferkel (VfL 1860 Marburg) durch. Diese hatten in diesem Jahr das Finale der Mixed Ultimate-DM outdoor gewonnen. Die Mainzerinnen und Mainzer hatten 2015 beide Titel im Mixed-Ultimate indoor und outdoor gewonnen.

In den beiden Vorgruppen der 1. Liga setzten sich die späteren Finalisten jeweils ohne Niederlage durch. In Gruppe A landete Disconnection (PTSV Jahn Freiburg) auf dem zweiten Rang vor dem Hucks Ultimate-Club Berlin und Ars Ludendi Darmstadt. In Gruppe B wurde Frühmix (ASV Köln) zweiter, die den Mainzelrennern erst im Universe-Punkt 13:14 unterlagen. Dahinter Disc-O-Fever (Frisbeesport Würzburg), die „Du bist Frisbee“ (TKD Duisburg) auch erst im Universe-Punkt 15:14 besiegten. In den Halbfinalen siegte Marburg 14:10 gegen Köln und Mainz 14:12 gegen Freiburg. Im kleinen Finale setzte sich Köln mit 14:8 gegen Freiburg durch.

Im Kampf gegen den Abstieg konnten sich die Hucks und Ars Ludendi durchsetzen, während Disc-O-Fever und Du bist Frisbee in die 2. Liga absteigen. Die Aufsteiger wurden in den beiden zweiten Ligen Nord und Süd in Lübeck und Nürnberg ermittelt. Im Norden setzte sich Hund Flach Werfen (SG Empor Brandenburger Tor) durch, die im Finale Drehst`n Deckel (Ultimate-Club Dresden) mit 12:10 besiegten. Auf Platz 3 die Hallunken (USV Halle) vor Baltimate (LBV Phoenix). Im Süden siegten im Finale die Maultaschen (SV 03 Tübingen) 15:13 gegen Colorado (MTV Karlsruhe), die outdoor im Finale der 1. Liga standen. Im Spiel um Platz drei setzten sich die Heidees (TV Eppelheim) 15:10 gegen Frau Rauscher & the Bembelboys (Eintracht Frankfurt) durch.

Als Absteiger der beiden zweiten Ligen ergaben sich im Norden Family Ultimate (ART Düsseldorf) und Torpedo Phönix (Ultimate-Verein Dortmund) sowie im Süden die Schwabinger Frisbee Buam (Frisbeesport-Verein München) und Paradisco I (USV Jena, Foto links). Aus den dritten Ligen stehen folgende Aufsteiger fest: Im Südwesten siegte im Finale ULMtimate (VfB Schwarz-Rot Ulm) 12:10 gegen die Himmelstürmer (TSG Kassel-Niederzwehren), im Südosten gewann die Spielgemeinschaft Ultimate am See/SOUL (SC Weßling/FC Penzing) im Dreiervergleich mit dem Team Werfwölfe/Juniors (FC Haunstetten bei Augsburg) und Friss die Frisbee (TuS Geretsried), im Nordwesten gewannen die Sieben Todsünden (SV Heide Paderborn) im Finale 15:8 gegen Bonnsai (Frisbeepsort-Verein Bonn) und im Nordosten setzten sich die Saxy Divers (ATV Leipzig) im Finale 15:9 gegen die Red Eagles (Berliner TV 1911) durch.

Absteiger der vier dritten Ligen sind im Südwesten die Hechte (TFC Kaiserslautern), im Südosten Paradisco Jena II, im Nordwesten Frühmix II (ASV Köln) sowie im Nordosten Discurs (Pro Sport Berlin 24). Die Aufsteiger aus den vierten Ligen sind im Südwesten die Cultimaters (VfL Gemmrigheim), im Nordwesten die Äitschbees (TuS Hermannsburg) und im Nordosten BRLO Ultmte (TiB 1848). Im Südosten wurde in diesem Jahr noch keine 4. Liga ausgespielt.

Die besten Spiritwertungen erhielten (fehlende Angaben werden nachgetragen):

  • 2. Liga Nord Torpedo Phoenix (Ultimate-Verein Dortmund, 11,6)
  • 3. Liga Südwest Hechte (TFC Kaiserslautern, 11,8),
  • 3. Liga Südost Tiefseetaucher (ESV München, 11,2),
  • 4. Liga Nordwest CSI Kamen (TV Südkamen, Foto) und Sunblockers (TuS Eversten, Oldenburg, beide 12,0)
  • 4. Liga Nordost Rotor (Füchse Berlin-Reinickendorf) und Air Pussies (TSV Berlin-Wedding, beide 11,4)

Gratulation allen Siegenden und allen Teilnehmenden! Alle Spielergebnisse unter scores.frisbeesportverband.de, Platzierungen und Spiritwerte folgen auf dfv-turniere.de,  die aufgearbeiteten Ligen für die Mixed Indoor-DM 2018 unter diesem Link.


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