Mit großem Einsatz unterwegs

Für ein intensives Wochenend-Trainingscamp kamen Ende Oktober im DFV-Leistungsstützpunkt an der TU Darmstadt alle 19 Spielerinnen der U24 Ultimate Frauen-Nationalmannschaft zusammen. Von Katharina Linke

Es startete mit einer Besprechung der Zonen, getrennt in Offence- und Defence-Line über Ziele und Positionen, Taktiken dagegen und Laufwege zum Befreien.  Später am Spielfeld trafen beide Lines aufeinander und probierten das Besprochene am jeweiligen Gegner aus. Mal schaffte es die O-Line die Scheibe flink durch die Lücken zu stecken, mal trafen sie auf eine gefühlt unüberwindbare Mauer. Die eroberte Scheibe sicher in die Endzone zu bringen, stellte dann aber auch die D-Line vor große Herausforderungen, die mal besser und mal schlechter funktionierten.

Nach der Mittagspause thematisierten die Trainer Marco Müller und Max Leibersberger die Zone nochmals gesondert; so trainierten die Offence-Spezialistinnen besonders die schnelle Zuordnung zu den jeweiligen Spielerinnen und die D-Line die Struktur im Chaos nach einem Fast Break. An der Sideline unterstützte Physio Markus Pranieß von GEWIDA die Spielerinnen mit Tape, Muskelmassagen und Tipps, damit alle verletzungs- und beschwerdefrei am Training teilnehmen konnten.

Bei der Teamsitzung am Abend wurden dann neben organisatorischen Aspekten und einem Vortrag über Sport und Hitze für die Reise nach Perth auch Captain und Spiritcaptain gewählt. So ist die Struktur des Teams nun komplett.

Am nächsten Morgen bestimmte beim Einwerfen zuerst der starke Wind die Flugrichtung der Scheiben. Das Team nutze das Wetter aus und spielte unter den schwierigen Bedingungen ein längeres Spiel als geplant. Die verschiedenen Zonen vom Vortag konnten dabei nochmals gezielt eingesetzt werden und die Taktiken und Fähigkeiten der Offence-Line wurden hart auf die Probe gestellt.

Am Nachmittag musste dann die Defence vermehrt die Scheibe in die Endzone bringen und auch hier zwang der Wind und die harte Personendefence der O-Line die Spielerinnen zu  sehr präzisen und schwierigen Pässen.

Die Trainer waren sehr zufrieden mit dem außergewöhnlich großen Fortschritt des Teams und der hohen Intensität im Training. So gehen alle mit einem positiven Gefühl nach Hause und erwarten bereits das nächste Treffen in zwei Wochen. Die Spannung vor der großen Reise wird immer konkreter und kommt näher. Mit der gezeigten Einstellung im Training und dem hohen Einsatz von jedem einzelnen Teammitglied werden die Erwartungen und Hoffnungen größer auf der Weltmeisterschaft erfolgreich zu sein. Der Weg nach Perth nimmt seinen Lauf. #roadtoperth


«


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.