Neue DFV-Mitgliederdatenbank bewährt sich

dfv-mv_ScreenshotFrist für Jahresmeldungen verlängert – Vorbereitungen auf JHV am 10.04.2016

Köln – Die neue DFV-Mitgliederdatenbank www.dfv-mv.de hat sich beim Einreichen der Jahresmeldungen 2016 bewährt. Kurz vor Ablauf der Eingabefrist haben bereits rund 100 angeschlossene Vereine ihre Mitgliedermeldung eingegeben. Für die übrigen wird nun aufgrund der Umstellung der Prozesse eine weitere Woche ohne das Erheben von Säumniszuschlägen eingeräumt.

Nach einer knapp halbjährigen Vorlaufphase war die neue DFV-Mitgliederdatenbank im Dezember 2015 live gegangen, wobei sämtliche Mitgliedsvereine und auch Mitglieds-Landesverbände Zugangsdaten für das Web-Interface erhielten. Wie immer bei solchen Umstellungen sind nicht immer alle Ansprechpartner sofort verfügbar, infolge von Feiertagen, Urlaub oder eines „übervorsichtigen“ Spamfilters.

Dennoch ist der DFV mit der ersten Rücklaufquote innerhalb der festgesetzten Frist von mehr als drei Viertel aller Vereine sehr zufrieden. Bei den verbliebenen Vereinen werden nun die Ansprechpartner einzeln angeschrieben und angerufen, um das Einreichen ihrer Jahresmeldungen möglichst rasch zu erledigen. Dies kann noch bis Sonntag 24. Januar ohne Zusatzkosten erfolgen. Alle Vereinsadmins werden gebeten, die Kontaktdaten ihrer Vereine in ihr Vereinsprofil einzupflegen!

Perspektive Landesverbände berücksichtigt

Die neue Datenbank umfasst einerseits die Meldungen sämtlicher Sportlerinnen und Sportler, mit Namen, Geburtsdatum, ausgeübtem Frisbeesport und Vereinszugehörigkeit als Grundlage für automatisierte Spielberechtigungs-Nachweise in den Eventkalendern von Discgolf und Ultimate (Neuigkeiten zum neuen Ultimate-Kalender folgen in Kürze). Andererseits liefern diese Daten die Grundlage für die statistischen Bestandsmeldungen, die der DFV in Zukunft an den DOSB abgeben wird, sowie die Landesverbände Frisbeesport in Zukunft an die Landessportbünde.

Überhaupt ist die Perspektive Landesverbände ein elementarer Bestandteil der neuen Datenbank, die damit in der Lage ist, künftiges Wachstum administrativ abzudecken. In diesem Jahr 2016 erhebt der DFV letztmals die Jahresgebühren von allen Vereinen. Diejenigen Landesverbände, die bereits offiziellen e.V.-Status haben und damit auch vom DFV offiziell anerkannt sind, autorisieren den DFV offiziell dazu.

dfv-mv_Screenshot2DFV-Jahreshauptversammlung am 10. April 2016

Zur Jahreshauptversammlung, die am 10. April in Darmstadt stattfinden wird, soll eine Vereinbarung über die Aufteilung von Gebühren beschlossen werden, auf deren Grundlage dann ein finanzieller Ausgleich stattfindet. Ab dem kommenden Jahr 2017 können alle bisher acht Landesverbände über dieselbe Datenbank die Gebühren von ihren Vereinen erheben, während der DFV in den Bundesländern, in denen Landesverbände bestehen, die Gebühren von diesen erhebt. In Bundesländern, in denen noch kein Landesverband Frisbeesport besteht, zieht der DFV weiterhin die gebühren direkt von den Vereinen ein.

Für die Jahreshauptversammlung tritt ab diesem Jahr erstmals auch in Kraft, dass aus denjenigen Bundesländern, in denen offiziell anerkannte Landesverbände Frisbeesport bestehen, nur noch diese die Delegierten stellen. Dies gilt bisher für die Bundesländer Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen sowie Rheinland-Pfalz/Saarland. Die Landesverbände werden dazu im Vorfeld der JHV des DFV eigene Versammlungen durchführen.

Die Anzahl der Delegierten ergibt sich aus den beiden satzungsgemäßen Vorgaben: Die Stimmenanzahl entspricht der Wurzel der Anzahl Mitglieder gesamt (z.B. 625 Mitglieder ergeben 25 Stimmen). Eine Delegierte oder ein Delegierter kann maximal 5 Stimmen auf sich vereinen (im Beispiel wären bei 25 Stimmen also 5 Delegierte notwendig, um die maximale Stimmenanzahl wahrzunehmen).

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