Ultimate-Abteilung offiziell gegründet

Ultimate-PiktogrammRund 50 Delegierte bei Gründungssitzung am Rande der 32. Ultimate-DM

Frankfurt a.M. – Am Rande der 32. Ultimate-DM hat die offizielle Gründungsveranstaltung der DFV Ultimate-Abteilung stattgefunden. Dabei wurde Ultimate-Vorstand Bernhard Otto vom Plenum als Abteilungsleiter bestätigt. Unter der Teilnahme von rund 50 Delegierten aus ganz Deutschland wurden die Posten innerhalb der Abteilung vergeben.

 

 

Zu Beginn der Sitzung stellte Abteilungsleiter Otto die Geschäftsordnung der Abteilung vor, die in der ersten Abstimmung des Abends mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. DFV-Geschäftsführer Jörg Benner begrüßte die Entwicklung zu einer eigenständigen Abteilung, wies jedoch darauf hin, dass sich kein „Verband im Verband“ etablieren darf: „Der Gesamtverband war bisher sehr ultimatelastig, durch die Abteilungsgründung eröffnen sich dem Geschäftsführenden Vorstand neue Spielfelder.“ So führte er das Ziel der Anerkennung durch den DOSB, die Weiterentwicklung der Ausbildungsordnung und nötige Nachbesserungen bei Turnierversicherungen an. Das bedeutet, dass die DFV-Abteilungen Freestyle-Frisbee, Discgolf und Ultimate künftig nach Anzahl der Spieler ihre Budgets zugewiesen bekommen, nach Abzug der Kosten für die Hauptverbands-Geschäfte.

Bei der weiteren Vergabe von Abteilungs-Posten blieb die Suche nach einem Kassenwart zunächst ergebnislos. Christian „Ulle“ Ulbrich erklärte sich dazu bereit, einen entsprechenden Aufruf im nationalen Mail-Verteiler zu platzieren. Den Vorstand der Ultimate-Abteilung komplettieren die Leiter der verschiedenen Komitees: Rue Veitl für das Veranstaltungs-Komitee, Christian Ulbrich für das Spielordnungs-Komitee, der sich in einer Kampfabstimmung gegen Ian Spencer durchsetzte, sowie Jörg Benner für das Spirit- und Regel-Komitee. Für die Mitarbeit konnte er bereits mehrere Mitstreiter gewinnen, Valeska Schacht, Marvin Horter und Robert „Robse“ Jablko.

Aus den Berichten des Veranstaltungs- und des Spielordnungs-Komitees, die ihre Arbeit vor einem knappen Jahr kommisarisch aufgenommen hatten, wurde deutlich, dass hier eine starke Mitarbeit von jeweils rund zehn Aktiven zu guten Ergebnissen geführt hat. So wurden bereits ein Jahreskalender für die DFV Ultimate-Turniere, sowie eine neue Mixed-Spielordnung erstellt. Zahlreiche weitere Aufgaben sind definiert und sollen in der Zukunft angegangen werden, wie zum Beispiel Regelungen zu Spielberechtigungen, Papiere zu Bewerbungsverfahren von Verbandsturnieren, sowie zu Rechten und Pflichten von Ausrichtern und Teilnehmern.

Bei der Frage nach einer Änderung der Open Ultimate-Spielordnung wurde aufgrund der Komplexität des Themas keine Einigung mehr erzielt. Die Mehrheit beschloss, dass das Spielordnungs-Komitee bis Mitte Oktober einen entsprechenden Vorschlag vorlegen soll, um dann per Online-Mitgliederbefragung zu entscheiden, ob dieser bereits für 2013 in Kraft tritt. Hierzu soll das „Olympische Verfahren“ verwendet werden, wenn sich bei der Vorlage mehrerer Alternativen im 1. Wahlgang keine absolute Mehrheit ergibt, fällt die Alternative mit dem schlechtesten Ergebnis weg, bis zuletzt eine Mehrheit für einen Vorschlag erzielt wird.

Einen Großteil der Sitzung nahmen die Berichte der Ultimate-Nationaltrainer ein (siehe laufende Berichterstattung auf dieser Seite). Für die Zukunft ergaben sich folgende Änderungen bei Personalien: Als Gesamtkoordinator der Ultimate-Nationalteams hat sich Open-Headcoach Stefan Rekitt kommisarisch zur Verfügung gestellt – ein Nachfolger wird gesucht – neue Koordinatorinnen der Frauen sind Susanne Theimer und Wiebke Dittmar, neuer Gesamtkoordinator U23 ist Christian Hedenius, die Trainerposten der U23-Teams für die WM im Juli 2013 in Toronto sind Melli Neunerdt und Yannika Kappelmann für die Frauen, Heiko Karpowski für Mixed sowie Tim Buchholz und Flo Böhler für Open. Im Junioren-Ultimate wird Max Leibersberger, der zuletzt drei Mal in Folge EM-Gold mit der U17 Open holte, Nachfolger für Matthias Brucklacher als Trainer Junior Open. DFV Junioren-Vorstand David Robotham ist auch Gesamtkoordinator Junioren. Als Koordinatorin der Juniorinnen folgt Marieke Henjes-Kunst auf Valeska Schacht, die sich weiterhin den Frauen Masters sowie dem Projekt „Ultimate Peace“ widmen wird.


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