Nationalteamkomitee

Das Ultimate Nationalteam-Komitee ist erreichbar über ulti-nationalteams@frisbeesportverband.de

Der DFV Vorstand hat im Herbst 2015 Freiwillige gesucht, woraufhin sich sechs Personen fanden, die im Januar in Absprache mit der DFV Ultimate-Abteilung die Arbeit aufgenommen haben. Das Komitee wurde zunächst kommissarisch beauftragt und bei der Jahresversammlung der Ultimate-Abteilung im September 2016 offiziell eingesetzt.

Leiter ist Christian Hedenius (U23-Koordinator, Regensburg)

Vertreter der Ultimate-Jugend ist Stefan Hörter (U17 Open-Nationaltrainer, Bochum)

Weitere Mitglieder: Jennifer Friedewald (DFV-Trainerabsolventin, Dresden), Jörg Benner (Köln).

Die Aufgabe des Nationalteamkomitees ist es,

  • als Sprachrohr für die Ultimate-Nationalteams im Vorstand der Ultimate-Abteilung zu dienen, um für eine Mitsprache von Trainerinnen und Trainern in Hinblick auf die Nationalteams und alle leistungssportbezogenen Belange zu sorgen
  • die Trainer-Ausschreibung für Ultimate-Nationalteams frühzeitig anzugehen und zu koordinieren.
  • Ziel ist dabei, dass Open, Frauen und Mixed künftig als ein gemeinsames Team Germany
    auftreten und agieren und dass dieses Team Germany in allen Divisionen möglichst erfolgreich ist, insbesondere in den für die Qualifikation zu den World Games relevanten Divisionen.
  • Eine besonders hohe Bedeutung bei diesem Prozess hat neben der vertikalen Integration (fließende Übergänge der Altersklassen) aufgrund der Sonderstellung des Mixed Ultimates auch die fortschreitende horizontale Integration.

DFV_UA-NationalteamsZur Trainerausschreibung:

Nach Beginn einer Trainerausschreibung gibt es eine Frist von vier Wochen für Bewerbungen. Im Anschluss entscheidet der Vorstand der UA innerhalb weiterer vier Wochen über die Nominierung. Wenn nach Ablauf der Frist keine Trainerin oder kein Trainer gefunden wurde, läuft die Ausschreibung weiter. Sobald eine Bewerbung eingeht, entscheidet der Vorstand der UA innerhalb von 4 Wochen über die Nominierung. Spätestens zur Meldefrist für das Turnier muss eine Trainerin oder ein Trainer gefunden sein. Sonst wird unter Umständen kein Team gemeldet.

Solange keine neue Trainerin oder kein neuer Trainer nominiert ist, können die bisherigen Trainerinnen und Trainer kommissarisch ihr Amt weiter ausführen. Dies sollten sie in Absprache mit dem Nationalmannschaftskomitee machen. Sie können Sichtungstrainingslager durchführen und Vorbereitungsturnier spielen. Solange sie aber nicht offiziell nominiert sind, können Sie keine Teamauswahl treffen. Erst nach der Nominierung können Sie mit dem Auswahlprozess starten.

Die Benennung der Trainerinnen und Trainer sollte jedoch mindestens ein Jahr vor dem Turnier erfolgen, im Sinne einer kontinuierlichen Arbeit – sehr gerne jedoch auch bereits deutlich früher, wenn eine entsprechende Bewerbung vorliegt. Daher werden künftig jeweils bereits vor dem letzten Großereignis etwaige Trainerstellen ausgeschrieben, um einen sofortigen Anschluss zu gewährleisten.

Dabei übernimmt das Komitee den Prozess der Ausschreibung, Kommunikation, mit Beantwortung von Fragen, Sammeln der Bewerbungen, ggf. Rücksprache-Halten, Sichtung und Diskussion der Bewerbungen, Weiterleitung an den UA-Vorstand evtl. mit Empfehlung oder ggf. auch mit Bewertung nach Kriterien. Alle Entscheidungen obliegen dem UA Vorstand.

Die horizontale Integration:

Ein satzungsgemäßes Ziel des DFV ist die Anerkennung durch den DOSB. Dafür wäre eine Qualifikation für die World Games ein sehr starkes Argument. Dazu zählt bekanntlich das Abschneiden der erwachsenen Spielklassen Open, Frauen und Mixed bei der Ultimate-WM, wobei sich neben dem jeweiligen Gastgeberland die besten fünf Nationen im Durchschnitt dieser drei Divisionen qualifizieren. Daher plädieren der Verband und die Ultimate-Abteilung dazu, jeweils drei möglichst starke, ausgeglichene Nationalteams zur WM zu schicken.

In der Jugend spielen Kinder und Jugendliche auf Clubebene national standardisiert gemischt. Allerdings bestehen international in den Altersklassen u17 und u20 nur weibliche und männliche Nationalteams. Da international erst ab U23 alle drei Divisionen existieren, haben sich vor allem unter jugendlichen Spitzenspielerinnen und -spielern in dieser Altersklasse oft bereits Präferenzen gebildet, weiter nur Open oder nur Frauen zu spielen.

Daraus folgt, dass beim Übergang von U20 zu U23 die Spielerinnen und Spieler als auch Trainerinnen und Trainer motiviert werden müssen, um einen ausgeglicheneren Erfahrungspool für die Nationalteams der Erwachsenen zu schaffen. Dadurch steigt auch die Wahrscheinlichkeit für bessere Platzierungen bei einer Ultimate-WM.

Das Ziel ist daher, in Zukunft gemeinsame Tryouts in der Altersklasse U23 durchzuführen, bei denen sowohl Spielerinnen und Spieler als auch Trainerinnen und Trainer „über den Tellerrand“ schauen und voneinander lernen können. Gleichzeitig sollen beim Scouten auch Kriterien dafür gefunden und angewendet werden, welche Spielerinnen und Spieler sich besser für die eine oder die andere Division eignen.

Spielerinnen und Spielern sollen nach wie vor in freier Entscheidung ihre Wünsche äußern. Alle Entscheidungsgewalt über die Teamauswahl bleibt selbstverständlich bei den Trainern.

Das Nationalteam-Komitee arbeitet derzeit daran in Hinblick auf die vertikale Integration einen Fragebogen für die Spielerinnen und Spieler im Nachgang zu großen Turnieren zu erstellen, sowie ebenfalls einen ähnlichen Fragebogen auch für die Trainerinnen und Trainer. Dabei freut es sich auf offensive Bewerbungen, gute Kommunikation und konstruktive Zusammenarbeit.

Im Übrigen unterstützt das DFV Nationalteam-Komitee der UA auch das Absolvieren der Trainerausbildung des DFV. Diese wird bei einer weiteren Verpflichtung auf drei Jahre Tätigkeit in einer nationalteambezogenen Position vollständig vom DFV getragen (bei vorzeitig aufgegebener Tätigkeit wird pro Jahr ein Drittel der Kosten in Rechnung gestellt). Aktuelle Ausbildungs-Termine sind hier zu sehen.

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