Florian Hess ist Freestyle-Europameister

EFC2013-Pairs-Prati-Hess-smallVier Auszeichnungen für den SSC Karlsruhe bei der EFC 2013

Bibione, Italien – Bei den Europameisterschaften im Freestyle Frisbee Ende April haben die Athleten des SSc KArlsurhe hervorragend abgeschnitten. DFV Freestyle-Vorstand Florian Hess ist zusammen mit seinem italienischen Partner Marco Prati Europameister in der Spielklasse Open Pairs geworde0n (Foto). Seine Teamkollegen Heiko Vogt und Christian Lamred sicherten sich in derselben Division die Bronzemedaille.

In der Spielklasse Mixed Pairs konnten sich Judith Hass und Florian Hess die Vizemeisterschaft sichern, hinter ihren Dauerrivalen, dem italienischen Traumpaar Eleonora Imazio und Fabio Sanna. Dritte wurden mit Lina und Robert Dittrich auch hier zwei Karlsruher. In der Spielklasse Open Coop (zu dritt) gab es den dritten italienischen Triumph. Das Triumvirat Manuel Cesari, Marco Prati und Andrea Poli siegte vor Clay Collerà (Italien), Reto Zimmermann (Schweiz) und Joakim Arverskar (Schweden). Auf dem dritten Platz wiederum zwei Deutsche: Boguslaw Bul und Sascha Höhne (beide Berlin), zusammen mit Valerio Occorsio (Italien).

 

Die Europameisterschaften am Strand von Bibione fanden parallel zum alljährlichen großen Beach Ultimate-Turnier statt, das auch zahlreiche deutsche Teams zur Vorbereitung auf die diesjährige Beach Ultimate-EM nutzten. Unter den insgesamt 45 Freestylern waren zehn deutsche Teilnehmer. Aufgrund der recht starken Windverhältnisse waren im Rahmen der einstudierten Choreografien auch viele Improvisation notwendig. Nur einen Monat nach dem hochkarätigen Saisonauftakt in Rimini bildete die Freestyle-EM bereits den Höhepunkt der Turniersaison 2013.

Florian Hess musste in der Open Pairs-Division kurzfristig Ersatz für seinen angestammten Partner Alex Leist suchen, der nur sechs Tage zuvor stolzer Vater wurde. Dies gelang ihm mit dem derzeitigen Weltranglistenersten Marco Prati aufs allerbeste, der ebenfalls kurzfristig auf seinen bisherigen Partner verzichten musste. Schon nach dem Vorrundenlauf mit nur einem Drop wurden sie als Favoriten gehandelt und wurden für ihre Darbietung gefeiert.

Christian Lamred und Heiko Vogt landeten infolge von Windschwierigkeiten nur auf dem vierten Platz. Mit dem fünften Platz verpasste das Frauen-Team Johanna Matthiä und Ilka Simon aus Köln das Finale nur sehr knapp. Ebenso Pech hatten die Berliner Sascha Höhne, amtierender deutscher Meister in der Mixed Kategorie, und der mehrfache deutsche Meister Boguslaw Bul mit ihrem fünften Platz in der anderen Vorrundengruppe.

In der Vorrunde der Coop Division kam Judith Haas für Alex Leist ins Karlsruher Team und bot zusammen mit Christian Lamred und Florian Hess einen tollen Lauf, der ihnen trotz starkem Wind den ersten Platz bescherte. Boguslaw Bul und Sascha Höhne konnten sich mit dem Italiener Valerio Occorsio nach guter Leistung den letzten freien Finalplatz sichern. Heiko Vogt und Robert Dittrich gewannen vor Ort Eleonora Imazio als Partnerin, verpassten in der Vorrunde aber leider den Einzug ins Finale.

Sonntag wurde ein Teil der Finale aufgrund weiter zunehmenden Windes in die Halle verlegt. Der Auftakt des Mixed-Finals fand jedoch noch am Strand statt, mit vier Teams mit deutscher Beteiligung. Darunter Ilka Simon mit dem Italiener Emmanuele Faustini mit einer einfallsreichen Kür Fünfte. Vierte wurde Sascha Höhne und Johanna Matthiä mit einem ansehnlichen Run. Robert und Geburtstagskind Lina Dittrich schafften es mit einer sehr schönen Vorführung erstmals auf das Podium. Judith Haas und Florian Hess erreichten den zweiten Rang, hinter den verdienten Siegern Fabio Sanna und Eleonora Imazio.

Im Open Pais-Finale zeigten Heiko Vogt und Christian Lamred eine starke Steigerung mit sehr wenigen Drops bei einer hervorragenden Kür mit zwei Scheiben. Dies reichte letztlich für einen tollen dritten Platz. Auf den zweiten Platz kamen der Schweizer Reto Zimmermann und der Schwede Joakim Arveskar mit einer starken Performance. Erster und mit einer weiteren Steigerung zur Vorrunde wurden Florian Hess und Marco Prati mit einer beeindruckenden Catch Serie auf höchstem Level.

Im Coop-Finale konnten Judith Haas, Florian Hess und Christian Lamred leider nicht an die Leistungen vom Vortag anknüpfen – am Ende Platz 5 für das Karlsruher Trio. Der dritte Podiumsplatz ging an Sascha Höhne, Bo Bul und Valerio Occorsio. Platz zwei erzielte das erfahrene Team um Reto Zimmermann, Joakim Arveskar und dem Italiener Clay Collera mit einer schönen „Phantom der Oper“-Show. Erste wurde das reinitalienische Team mit Manuel Cesari, Andrea Poli und Marco Prati mit einer sehr ausdrucksstarken Kür. Für ihr Engagement im Freestyle Bereich wurde Judith Haas abschließend mit dem Spirit Award gewürdigt!

Weitere Infos unter http://www.efc2013.com.