Frisbeesport Nachrichtensplitter drei, Juni 2019

Französischer Flugscheiben-Verband ist national anerkannt

Der Französische Flugscheiben-Verband (Fédération Française de Flying Disc) hat die Anerkennung des nationalen olympischen Sportdachverbands Comité National Olympique et Sportif Français (CNOSF) erhalten. Das hat der Flugscheiben-Weltverband WFDF mitgeteilt (World Flying Disc Federation). Die Aufnahme des FFFD in den CNOSF wurde im Verlauf der Jahrestagung am 28. Mai 2019 mit einer Zustimmung von 82 Prozent beschlossen. Dort hatte FFFD-Präsident Franck Leygues den französischen Frisbeesport-Verband vorgestellt. Er bezeichnete die Errungenschaft als Ergebnis von 20 Jahren Arbeit und bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung des WFDF. WFDF-Präsident Robert „Nob“ Rauch nannte die Aufnahme einen Meilenstein für den Weltverband. Es handelt sich um den inzwischen 14. Nationen-Verband, der von seinem nationalen olympischen Komitee anerkannt wurde, nach Finnland, Hong Kong, Japan, den Niederlanden, Norwegen, Polen, der Slovakei, Schweden, der Schweiz, Taiwan, der Tschechischen Republik, Ungarn und den USA.

WFDF stellt neuen Strategieplan vor

Der Vorstand des Flugscheiben-Weltverbands WFDF (World Flying Disc Federation) hat einen neuen Strategieplan für die Jahre 2019 bis 2024 vorgestellt, der als Entwicklungs-Leitfaden für die kommenden sechs Jahre gilt. Der Plan wird den teilnehmenden Mitgliedsorganisationen bei der WFDF-Jahresversammlung am Rande der Team Disc Golf-WM (WTDGC) am 25, August 2019 in Estland vorgestellt. WFDF-Präsident Robert „Nob“ Rauch erklärte, dass der Plan dabei helfen soll, künftige Entscheidungen zu treffen, basierend auf den strategischen Überlegungen, jedoch im Rahmen der limitierten Ressourcen:

„Unser jetziger Plan für den Zeitraum 2019-2024 bringt unsere Vision und Werte zum Ausdruck sowie unsere Kernstrategien und die Taktiken, um sie zu verfolgen, mit dem Ziel auf dem Fortschritt aufzubauen, der seit 2015 erreicht wurde, als unser vorheriger Plan veröffentlicht wurde.”

Es handelt sich aktuell um den dritten Strategieplan nach denjenigen für 2012 bis 2014 und 2015 bis 2018. Das Mission Statement bleibt dasselbe: „Den weltweiten Fortschritt der Discsportarten und des Spirit of the Game zu unterstützen and zu fördern.“ Die sieben erneuerten Strategieziele lauten: 1. Das „Lebensgefühl Frisbee“ fördern, 2. Die Einbindung in das Olympische Programm und andere Multisport-Events weiterbetreiben, 3. Mitgliedsorganisationen darin unterstützen, Jugendwachstum als Wachstumspfad zu fördern, 4. Das Publikum schaffen, indem der Unterhaltungswert von Discsport-Wettbewerben gesteigert wird, 5. Den Spirit of the Game als wesentliches Element der Discsportarten herausstellen, 6. Das Wohl unserer Athlet*innen und unseres Sports sicherstellen und zu Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt in jeder Hinsicht ermutigen und 7. Organisatorische Effektivität und Funktionsfähigkeit verbessern.

WFDF mit zwei neuen Mitwirkenden

Der Flugscheiben-Weltverband WFDF (World Flying Disc Federation) begrüßt zwei neue Mitwirkende in seinen Führungsgremien. Igor Jankovíc aus der serbischen Hauptstadt Belgrad unterstützt den Weltverband als administrativer Koordinator und berichtet dabei an WFDF-Generalsekretär Volker Bernardi. Patrick Fourcampré-Maye aus Frankreich, der seit Längerem in Dubai lebt und arbeitet, wurde als Event Koordinator angestellt und berichtet an Karina Woldt, WFDF-Geschäftsführerin für Events und das operative Geschäft. Es handelt sich um zwei neue, bezahlte Positionen in Teilzeit. Igor Jankovíc hat zwanzig Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Fußball-Strukturen auf allen Ebenen und arbeitet unter anderem als Berater für Geschäftsentwicklungen für die UEFA. Zuvor war er acht Jahre lang Vorstand für Entwicklung beim serbischen Fußball-Verband. Patrick Fourcampré-Maye hat 2009 in Dubai begonnen Ultimate zu spielen, dort mehrere Organisationen mit begründet und war Turnierdirektor der Beach Ultimate-WM 2015 in Dubai.

Deutsche Ultimate Peace-Coaches bitten um Unterstützung

Fünf deutsche Ultimate-Begeisterte planen als Ultimate Coaches zum inzwischen zehnten „Ultimate-Peace“-Camp in den Mittleren Osten zu reisen, um dort mit Kindern und Jugendlichen verschiedener Herkunft zu arbeiten und über den Sport Ultimate Vorurteile ab- und Freundschaften aufzubauen. Dazu haben sie eine Spendenkampagne über 6.000 Euro aufgesetzt, die sie bis Ende Juni 2019 erreichen möchten. Zwei der fünf jungen Deutschen sind Spirit Captains des deutschen Mixed Ultimate-Nationalteams. Das Geld fließt zu einhundert Prozent in die Reise- und Organisationskosten wie Mieten, Equipment, Verpflegung und Unterkunft. Beim Summer Camp der Non-Government Organisation Ultimate Peace begegnen sich israelische und palästinensische Jugendliche auf und neben dem Platz. Der Spirit of the Game mit seinen Kernforderungen einer fairen und respektvollen Haltung, der positiven Einstellung und Selbstkontrolle eignet sich hervorragend, um Kommunikation und Vertrauen zu entwickeln. Daneben bringt der vielseitige und intensive Sport viel Freude mit sich. Interessierte finden Hintergrund-Informationen als Video, weiter die offizielle UP-Internetseite und den Link zur Funding-Kampagne.


«