Frisbeesport Nachrichtensplitter drei, September 2017

Zweitliga-Aufsteigerinnen im Frauen Ultimate

Beim Finalturnier der 2. Ultimate-Liga der Frauen wurden in Bad Rappenau die beiden Teams ermittelt, die kommendes Jahr zusammen mit den sechs besten Erstliga-Teams dieses Jahres in der 1. Liga antreten. In zwei Vorgruppen spielten jeweils vier Teams, von denen die oberen beiden im kommenden Jahr die Möglichkeit haben in der 1. Bundesliga anzugreifen, die unteren beiden bleiben zweitklassig. In Gruppe A setzten sich die beiden Berliner Teams JinX (TIB 1848, drei Siege) und Hucks (Ultimate-Club Berlin, 2 Siege) durch, in Gruppe B siegten die Frankas (Spvgg. Franken, 3 Siege) vor den Bad Chicks (Spvgg. Raum Heilbronn, 2 Siege, Foto). Die Halbfinals stellten somit die Entscheidungsspiele für dn Aufstieg dar. Darin setzten sich die Frankas 15:9 gegen die Hucks durch und Bad Chicks 15:14 gegen JinX. Im Finale besiegten die Frankas Bad Chicks 15:8, im Spiel um Platz 3 siegten Hucks 15:8 gegen JinX. In diesem Jahr waren aus der A-Relegation die vier Teams JinX, Frankas, Paradisca (USV Jena) und Heidschnucken (Funatics Hannover) für Liga 2 hervorgegangen. Die beiden Letztgenannten spielten final um Platz 5 gegeneinander, wobei die Heidschnucken 15:9 gewannen. Im Spiel um Platz 7 siegte Frau Rauscher (Eintracht Frankfurt) 14:10 gegen Gulls2Sea (1. FC Hamburg Fischbees).

Presseberichte würdigen Deutsche Meister im Ultimate

Die Deutschen Meisterschaften im Ultimate Frisbee outdoor der Erwachsenen haben zu mehreren Nachberichten geführt. Die Oberhessische Presse würdigt den Titelgewinn der Hässlichen Erdferkel (VFL 1860 Marburg) Im Mixed Ultimate. Der Beitrag von Jona Tiggemann schildert den Verlauf des Finalturniers in Heidelberg bis zum Titelgewinn gegen Colorado (MTB Karlsruhe). Spielerin Leonie Jasper wird mehrfach zitiert, ein Teamfoto steht ebenfalls dabei. Die Rheinische Post hat einen Nachbericht zum Finalwochenende der Open-DM in Düsseldorf veröffentlicht, wobei der Vizemeistertitel des Aufsteigers Frisbee Family (ART Düsseldorf) den Aufhänger bildet. Spieler Cyril Grether wird zitiert, ein Actionfoto aus dem verlorenen Finale gegen Bad Skid (TSV Massenabch) vervollständigt den kompakten Nachbericht. Auch die Westdeutsche Zeitung berichtet unter dem Titel „Lässige Typen und fliegende Scheiben“. Neben dem an US-Colleges erinnernden Lifestyle wird auch die Athletik und Komplexität des Sports beschrieben. Spieler Aaron Brucklacher (ART Düsseldorf) kommt zu Wort, eine Fotostrecke ergänzt den Beitrag, der jedoch nur kurzzeitig kostenfrei zu lesen ist.

Weitere Presseberichte aus Deutschland

Der Donaukurier Ingolstadt berichtet vom Ultimate-Training beim TSV Ingolstadt-Nord, unter dem Titel „Zwischen Partysieger und Meisterschaften“. Die Ernsthaftigkeit des Sports wird im Beitrag von Christian Missy weitgehend gut vermittelt, der ergänzt wird durch ein Foto vom Training sowie einen separaten Erklärtext zu Ultimate: „Vom Strand der US-Westküste zur weltweiten Verbreitung“. Unter dem Titel „Absolut fair und total im Trend“ stellen auch die Lübecker Nachrichten Ultimate Frisbee beim LBV Phönix vor (kostenfrei lesbar nur im Abonnement). Die Heilbronner Stimme berichtet von einem Schnuppernachmittag des TV Bad Rappenau unter dem Titel „Trendsport Frisbee – Keine Angst vor der Scheibe“. Im Rahmen des örtlichen Ferienprogramms wurde ein Parcours aufgebaut und auf Ultimate Frisbee vorbereitet. Das Hamburger Elbe-Wochenblatt wies im Vorfeld auf die „Frisbee-Action bei der ParkSportInsel“ hin. Im Wilhelmsburger Inselpark gab es am ersten Septemberwochende Beach Ultimate, Discgolf und Freestyle für alle. Der Lokalanzeiger für Wiesloch und Walldorf wiwa-lokal.de berichtet von der Ultimate Frisbee-Ferienaktion im Jugendzentrum Wiesloch. Der Mannheimer Morgen stellt Nico Connor als Chorleiter vor, der als sportliches Hobby Ultimate Frisbee betreibt. Focus.de kündigt an: „Discgolf-Anlage am Obersee geht in Betrieb“, und zwar in Bielefeld, am Freitag, 15. September 2017. Die Kreiszeitung Landkreis Diepholz berichtet lesenswert vom Selbstversuch eines Reporters beim Discgolf in Brinkum, unter dem Titel: „Magische Momente und katastrophale Fehler“. Der Untertitel ermutigt: „Mit der Zeit kommt das Gefühl“.

Westdeutsche Meister im Junioren-Ultimate und Discgolf

Am zweiten September-Wochenende 2017 wurden in NRW die Westdeutschen Meisterschaften im Junioren-Ultimate in Köln sowie im Discgolf in Beckum durchgeführt. Als Sieger bei den Junioren setzten sich zweimal die Schafe des TV Beckum durch (U17 und U20) sowie die Discoveries vom TV Verl (U14). Es spielten fünf U14- und fünf U17-Teams sowie drei U20-Teams um die Titel. Die Spiritpreise gingen an die Frizzly Bears von der DJK Westwacht Aachen (U20), zweimal an die Greenhorns von GW Marathon Münster (U17 und U14) sowie in der U17 geteilt auch an die Colibris von der DJK Wiking Köln. In der U20 siegte Beckum vor CSI:Kamen (TV Südkamen) und den Frizzly Bears. In der U17 siegten die Schafe vor den Greenhorns, den Discoveries und den Colibris. Deine Mudder Bremen (TV Eiche Horn) spielte außer Konkurrenz mit und wurde aus der Wertung genommen. In der U14 siegten bei Punktegleichheit die Discoveries vor den Colibris, gefolgt von CSI:Kamen, Greenhorns und den Frizzly Bears. Bei einem U12-Spiel (drei gegen drei) spielten zehn Kinder aus den Vereinen in Aachen, Kamen und Köln gemischt gegeneinander. – Bei der Discgolf-Westdeutschen im Phönixpark in Beckum siegte Kevin Konsorr (GW Marathon Münster) mit nur 89 Würfen über zweimal 18 Bahnen. Bei den Frauen siegte Ann-Kathrin Semert (GW Kley), bei den Junioren U16 ihr Vereinskamerad David Strott und bei den Junioren U19 Jonas Stermann(GW Marathon Münster). In den weiteren Altersklassen gewannen bei den Frauen II Disolina Altenberg, bei den Grandmasters ihr Mann Peter Altenberg aus Köln (Discgolf Niederrhein) sowie bei den Masters Marcus Dziuba (GW Marathon Münster).


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