Deutscher Frisbeesport-Verband
Disc Golf
© Markus Lust Die am zweitstärksten verbreitete Sportart nach Ultimate ist mit heute weltweit mehr als 16.000 registrierten Aktiven Disc Golf. Die Zahl der Freizeitspieler, die ohne Mitgliedschaft in einem Verband den Sport im Grünen betreiben, liegt um ein Vielfaches höher. In Anlehnung an das traditionelle Golf werden Bahnen mit unterschiedlichen Frisbeescheiben ("Distance" – "Midrange" – "Putter") durchgespielt.

Ziel ist es, einen Parcours mit möglichst wenigen Würfen zu bewältigen. Im Gegensatz zum Ball-Golf wird hierbei auf Metallkörbe gezielt. Der Auffangkorb für die Scheiben befindet sich etwa in der Mitte einer ca. 1,40 m hohen Metallstange. Von einem oberen Ring hängen Metallketten nach unten, um den Schwung der anfliegenden etwas schwereren Golfscheibe abzufangen.

Nach jedem Wurf wird von dort aus weitergespielt, wo die Scheibe liegen blieb. Wie beim herkömmlichen Golf werden auch hier die benötigten Versuche bis zum erfolgreichen "Putten" notiert und zusammengezählt. Der Spieler mit der geringsten Gesamtwurfzahl gewinnt. Auf zahlreichen ein- und zweitägigen Turnieren in aller Welt werden über mehrere Runden die Sieger in verschiedenen Divisionen (Altersklassen) ermittelt. Hoch dotierte Turniere finden sich vor allem in den USA, dem Mutterland des Frisbeesports, wo die besten Spieler den Sport professionell betreiben können.

1974 eröffnete der erste permanente Disc Golf-Kurs mit fest installierten Körben in Oak Grove, Kalifornien; 1976 wurde der Welt-Dachverband PDGA ("Professional Disc Golf Association") gegründet. Aktuell liegt die Zahl verfügbarer Kurse weltweit bei 2.200 – 1.850 davon alleine in den USA. In Deutschland bestehen derzeit etwa 30 Kurse mit 6 bis 18 fest installierten Bahnen – Tendenz steigend.

Alljährlich finden in Deutschland eine GermanTour mit acht Turnieren sowie eine Deutsche Meisterschaft statt. Aktuelle Informationen auf der offiziellen DFV-Homepage www.discgolf.de