EUCF 2015: Deutsche Teams zweimal auf Rang 5

logo-with-laurels-rgbTeilweise Überraschungen in allen drei Divisionen, „Clapham“ und „Iceni“ London setzen Siegesserie fort, Mixed siegt “Grandmaster Flash“ Warschau

Wroclaw – Das diesjährige Finale der europäischen Ultimate-Clubturnierserie brachte zwei weitere Siege für die Londoner Teams „Iceni“ (Frauen) und „Clapham“ (Open). In der Mixed-Division siegte im Finale „Grandmaster Flash“ Warschau mit 15:10 gegen „Yellow Block“ Prag. „Bad Skid“ (Open) und „Mainzelrenner“ (Mixed) erreichten beide den sehr guten 5. Platz.

Mit dem Sieg in der Mixed-Division machte das polnische Team klar, dass es sich ernsthaft auf die World Games in zwei Jahren vorbereitet, wo Polen beim Ultimate-Turnier als Gastgeberland automatisch spielberechtigt ist. Die polnische World Games-Organisation gehörte zu den ersten Gratulanten auf der Facebookseite des siegreichen Teams „Grandmaster-Flash“. Die Bedeutung des Großevents 2017 bereits heute war auch durch ein Infozelt auf dem Turniergelände präsent (s.u.). An selber Stelle findet 2016 die Junioren Ultimate-WM statt.

EUCF2015-Location-mapMit „3sb“ aus České Budějovice (Budweis) kam ein weiteres tschechisches Mixed-Team ins Spiel um Platz 3, wo es allerdings dem britischen Team „Reading Ultimate“ deutlich unterlag. Die „Mainzelrenner“ belegten als bestes deutsches Team Rang 5, indem sie im Platzierungsspiel die „Black Eagles“ aus Schottland mit 15:10 besiegten, ebenso wie zuvor die „Ousiterz“, ein weiteres Team aus Prag. Diese unterlagen im Spiel um Platz 7 dem französischen  „SUN Frisbee Club de Créteil“ mit 11:15.

Auf dem neunten Platz verabschiedeten sich auch „Die 7 Todsünden“ Paderborn sehr ordentlich mit zwei Siegen zum Abschluss, zunächst 15:13 gegen den „Ventspils Frisbee Club“ aus Lettland und dann 15:9 gegen das katalanische Team Disctèrics Ultimate Girona.

In der Open-Divsion musste der deutsche Mitfavorit „Bad Skid“ (Raum Heilbronn) seinem etwas verringerten und verjüngten Kader in diesem Jahr Tribut zollen und verabschiedete sich mit einer deutlichen Niederlage gegen den späteren Champion „Clapham“ im Viertelfinale aus dem Titelrennen. Dennoch errangen die Deutschen Open Ultimate-Meister mit zwei weiteren Siegen Rang fünf, 15:12 gegen die britischen „Chevron Action Flash“ und 15:13 gegen die französischen „Iznogood“. Das zweitbeste deutsche Team im Wettbewerb, „Frank N“ (Region Franken) war zuvor „Iznogood“ 12:15 unterlegen, gewann dann aber das Spiel um Platz sieben 13:11 gegen „Chevron Action Flash“.

An der Spitze der Open-Division zog „Clapham“ relativ ungefährdet seine Kreise, 15:9 im Halbfinale gegen „Salaspils WT“ aus Lettland und 15:8 gegen „CUSB La Fotta” Bologna im Finale. Die Italiener hatten zuvor die „Mooncatchers“ Brüssel 15:9 geschlagen. Diese unterlagen im Spiel um Platz 3 „Salaspils WT“ mit 14:15. Die Endergebnisse des dritten deutschen Teams: Die „Heidees“ Heidelberg landeten auf Platz 12, nach Niederlagen 12:15 gegen „Freespeed“ Basel und 10:15 gegen „Catchup“ Graz in den letzten beiden Spielen.

In der Frauen-Division hatte sich kein deutsches Team qualifiziert, nachdem im regionalen Ausscheidungsturnier nur die Frankas angetreten und um einen Punkt an den „Gentle“ Ladies aus dem belgischen Gent gescheitert waren. Es siegten „Iceni“ London 15:11 im Finale gegen „Atletico“ aus dem finnischen Espoo. Im Spiel um Platz drei setzte sich „CUSB Shout“ aus Bologna“ 15:12 gegen „Mantis“ aus Wien durch. Im Spiel um Platz 5 besiegten „Fabulous“ Bern mit der Deutschen Yannicka Kappelmann „SYC“ London mit 15:12. Im Spiel um Platz sieben setzte sich „Box“ Wien 13:12 gegen das polnische Team „Whatever“ durch.


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