Deutscher Frisbeesport-Verband
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Die Finalserie der "Feldrenner" ist in Gefahr
Jörg Benner - 31.07.2010 14:46

1. Tag der 30. Deutschen Meisterschaften im Ultimate Frisbee

Jena - Die Serie der Mainzer "Feldrenner", die in den vergangenen zehn Jahren fast so verlässlich wie ein Schweizer Uhrwerk im Finale der 1. Open-Ultimate-Liga standen (mit der Ausnahme 2007), ist in Gefahr. Nach dem ersten Spieltag des DM-Wochenendes in Jena hat der Titelverteidiger aus Mainz ohne seinen verletzten Kapitän Robert Pesch bereits zwei Niederlagen auf dem Konto, gegen "Bad Skid" (Bad Rappenau/Massenbach 9:15) und gegen die "Heidees" (Heidelberg, 11:15).

Nahezu aussichtlos auf eine Top-Platzierung ist ebenfalls mit zwei Niederlagen der Vorjahresdritte "Frühsport 0,2" Köln (10:15 gegen die Aachener "Frizzly Bears" und 12:15 gegen die Sauerlacher "Woodies"). Keine Blöße gaben sich dagegen die Vizemeister des Vorjahres, die "Zamperl" Unterföhring, die die "Woodies" mit 15:10 und "Die 7 Schwaben" Stuttgart erst in Überzeit mit 16:14 besiegten. Ebenfalls zwei Siege verbuchten die Hamburger "Hardfische" (15:10 gegen die "Gummibärchen" Karlsruhe und 17:15 gegen "Bad Skid"). Genauso mit 17:15 endete die Partie der "7 Schwaben" gegen die "Frizzly Bears".

In der ersten Damenliga haben nach den ersten beiden Spielen nur noch die amtierenden Meisterinnen "Woodchicas" Sauerlach eine "weiße Weste" (15:4 gegen "Heidelbears" Heidelberg/Aachen, 15:5 gegen die "Mainzelmädchen"). Während die "Mainzelmädchen" in ihrem Auftaktspiel überrascehnd "JinX" aus Berlin mit 15:13 schlugen, setzten sich diese in ihrem zweiten Spiel gegen "MissConnection" Freiburg mit 15:13 durch. Freiburg hatte zuvor "Frau Rauscher" Frankfurt/Main mit 15:4 geschlagen. Lediglich die "Heidelbears" und die Hamburger "Seagulls" haben bisher erst ein Spiel bestritten (15:8 gegen "Frau Rauscher").

In der zweiten Open-Liga konnten bisher "Mir san mir" München (15:13 gegen "FrankN" und 15:6 gegen "Bad Raps"), "DisConnection" Freiburg (15:12 gegen "Sturm und Drang" Frankfurt und 15:9 gegen "Wall City" Berlin) und die "Hallunken" aus Halle a.d. Saale (15:13 gegen "Saxy Divers" Leipzig und 16:14 gegen "Sturm und Drang") zweimal gewinnen. In der dritten Open-Liga sind "Frühsport 0,5" Köln, "Kobold" Bremen/Oldenburg und die "Endzonis" Rostock mit zweiSiegen gestartet.
In der zweiten Damen-Liga sind bisher noch ohne Niederlage geblieben das "Team Niedersachsen" und "Masturbine" Potsdam.

In den Open-Ligen spielen bis Sonntag jeweils zehn Teams, in den Damen-Ligen sieben Teams um die Titel. Alle Ergebnisse zeitnah im Ergebnisdienst unter www.ultimateliga.de