Frisbeesport-Nachrichtensplitter 1, November 2026
Zamperl und Wall City gewinnen europäische Club Ultimatetitel
Beim diesjährigen Finalturnier der europäischen Clubturnierserie (EUCF) im Oktober 2026 im polnischen Wroclaw haben deutsche Ultimate-Teams zweimal Gold und einmal Silber gewonnen. In der Mixed-Division kam es zum rein deutschen Finale, in dem sich die Zamperl (TSV Unterföhring, Foto oben) 15:12 gegen die Tiefseetaucher (ESV München) durchsetzten. Im Spiel um Platz 3 gewann Tartu Turbulence aus Estland 15:10 gegen Mosquitos aus Österreich. In der offenen Spielklasse gewann Wall City (TiB1848 Berlin, Foto unten) das Finale gegen das französische Team Tchac 15:9. Im Spiel um Bronze setzte sich BFD La Fotta aus Italien 15:12 gegen Clapham aus Großbritannien durch. Bei den Frauen gewann das belgische Team Mooncup im Finale 15:10 gegen BFD Shout aus Italien. Das kleine Finale gewann Grut aus den Niederlanden 15:14 gegen Yaka aus Frankreich. Die Spiritpreise gingen an Tartu Turbulence (Mixed), BFD La Fotta (Open) und Iceni (Frauen). Weitere deutsche Platzierungen: die Heidees Frauen (TV Eppelheim) auf Rang 11, Heidees Open auf Rang 16 und DisConnection Mixed (PTSV Jahn Freiburg) ebenfalls auf Rang 16.

JinX Midnight werden Vizeeuropameisterinnen im Beach Ultimate
Bei der europäischen Beach Ultimate-Clubmeisterschaft (EBUCC) im Oktober 2026 im portugiesischen Figueira da Foz hat das Berliner Team jinX midnight (TiB 1848) den Vizeeuropameistertitel errungen (Foto unten: antoine_riguet auf Instagram). Das Team musste sich im Finale gegen Wuf aus Belgien mit 10:12 geschlagen geben. Bronze ging an Troubles (Polen), die Salaspils FK (Lettland) mit 12:4 schlugen. Im Mixed-Finale gab es Gold für das Gastgeberland: UFA schlug Freezgo aus Frankreich mit 12:9. Das Spiel um Platz 3 gewann F.U.J. (Tschechische Republik) gegen Murciélagos (Spanien) mit 10:6. Im Open-Finale setzte sich NLSU Iznogood aus Frankreich mit 12:8 gegen Discobolo KFF aus Italien durch. Bronze ging ans Team Solaris aus Polen, das Freezzz Beezzz (Belgien) mit 13:8 schlug. Weitere Platzierungen deutscher Teams: Bei den Frauen erreichten Undercover Dresden Platz 6, Seagulss Hamburg Platz 11 und SG Potzing Platz 16. In der Mixed-Division belegten die Göttinger 7 Platz 11 und unter den Open Teams Kamen die FT Würzburg auf Platz 13, die Goldfingers Potsdam auf Platz 16 und BRLO Berlin auf Platz 17.

Die Rheinpfalz würdigt Discgolf Mastersmeister Lucca Seipenbusch
Markus Weis hat am 16. Oktober 2026 in der Rheinpfalz einen ausführlichen Bericht zum deutschen Discgolfer Lucca Seipenbusch veröffentlicht, der erst als Kapitän an der Team Discgolf-WM der Masters in Litauen und anschließend an der Deutschen Meisterschaft im brandenburgischen Sallgast teilnahm (Foto unten: Seipenbusch). Das Erlebnis der erstmals getrennt ausgerichteten Team-WM der Masters im litauischen Vinius wird als großartig beschrieben: Ein Wiedersehen mit Bekannten, das Schließen neuer Freundschaften, ein sehr anstrengender Zeitplan und zudem die Pflichten als Kapitän, oft kurzfristig viele Informationen weiterzuleiten. Nach Erreichen des 12. Platzes bei der WM errang Lucca Seipenbusch, der beruflich als Kinderarzt arbeitet, in Sallgast den Deutschen Meistertitel in der Altersklasse Masters 50. Nachdem er im Vorjahr nur Bronze gewann, gelang ihm der neuerliche Angriff auf den Titel, wobei er am zweiten Spieltag mit einer minus 12 nach eigenen Angaben “die beste Runde seines Lebens” spielte. Damit sicherte er sich den vierten DM-Titel, nach einem Titel 2022 in der Spielklasse Ü40 und zwei weiteren in der Spielklasse Ü50 in den Jahren 2023 und 2024.
