Deutsche Open-Teams „Bad Skid“ und „Feldrenner“ landen auf Plätzen 11 und 13
Paris – Mit fünf Siegen in Folge machten die „Woodchicas“ aus Sauerlach ihren nächsten Streich perfekt: Nach dem Vorjahressieg gelang den Bayerinnen die Titelverteidigung in der höchsten europäischen Spielklasse. Bei den deutschen Open-Teams lief es nicht ganz so rund: Zuletzt waren für die „Bad Raps“ bei ihrer ersten Teilnahme am europäischen Ultimate Club-Finale nur Platz elf und für die deutlich höher gehandelten „Feldrenner“ nur Platz 13 drin.
Bei den Damen hatten sich acht Teams für das europäische Finalturnier qualifiziert. Ähnlich souverän wie die „Woodchicas“ in ihrem Pool setzten sich die Londoner „Iceni“ im anderen Pool an die Spitze. Im Halbfinale machten die „Woodchicas“ „kurzen Prozess“ mit den „Hot Beaches“ und fegten sie 15: 6 vom Platz. Im anderen rein britischen Duell setzte sich „Iceni“ mit 14:12 gegen „LeedsLeedsLeeds“ durch. Im Finale siegten die Sauerlacherinnen letztlich ebenso souverän mit 14:11 gegen „Iceni“ wie schon in all den Spielen zuvor. Im kleinen Finale erreichte „LeedsLeedsLeeds“ mit einem 16:14-Sieg gegen „Hot Beaches“ Platz drei. In den Spielen um die weiteren Plätze schlug „Misscoldisco“ (Imola) „Primavera“ (Amsterdam) mit 15:11 und „Dogma“ (St. Petersburg) besiegte „Fillelis“ (Versailles) mit 15:12.
In den vier Open-Pools dominierten mit jeweils drei Siegen zwei nordische Teams „Ragnarok“ (Kopenhagen, Pool A) und „Skogshyddan” (Göteborg, Pool B) sowie „Fire of London“ (Pool C) und „Helsinki Ultimate“ (Pool D). Die „Feldrenner“ verloren im Pool B knapp gegen „Fusion“ (13:15) und konnten nur „Freespeed“ Basel schlagen. Das Team „Bad Skid“ verlor in seinem Pool C sogar mit nur einem Punkt gegen „KFUM“ (Örebro, Schweden) und mit 11:15 auch gegen „Jack'Suns“ (Fontenay-Le-Comte, Frankreich).
Die Gruppenzweiten und –dritten standen sich in „Pre-Quarters“ gegenüber, wobei die „Feldrenner“ gegen die „Flying Angels“ Bern 12:15 verloren. Somit waren beide deutsche Teams in der unteren Hälfte. „Bad Skid“ gelangen zwei Siege gegen „Taskas“ (Zarazai, Litauen) und die „Feldrenner“, ehe sie sich „Freespeed“ Basel deutlich geschlagen geben mussten. Mainz machte diese Niederlage gegen einen Sieg gegen Basel wieder wett. Durch den Dreiervergleich landete „Freespeed“ vor „Bad Raps“ und „Feldrennern“ vorne und siegte im Spiel um Platz neun erst in der Überzeit gegen „Helsinki Ultimate“ mit 15:13. „VIF“ musste vor dem Platzierungsspiel gegen „Bad Raps“ bereits abreisen, die „Feldrenner“ besiegten zuletzt als Revanche für die Auftaktniederlage „Fusion“ mit 15:13.
In den Halbfinalen der offenen Division gelang „Fire of London“ ein denkbar knapper Sieg gegen „Ragnarok“ mit 13:12 und „Skogshyddan“ schlug „Chevron“ deutlich mit 11:6. „Skogshyddan“ setzte sich dann auch im Finale durch; gegen „Fire of London“ mit 13:9. Im Spiel um Platz drei siegte „Ragnarok“ mit 15:13 gegen „Chevron“. Platz fünf sicherte sich „Clapham“ mit 15:9 gegen „Jack'Suns“, auf Platz sieben landeten die „Flying Angels“ aus Bern, die in Überzeit mit dem letzten Punkt 15:14 gegen die „Prague Devils“ gewannen.
Alle Platzierungen in der Übersicht: www.frisbeesportverband.de/events/index.php?aid=2075&eid=1169668326, alle Ergebnisse unter www.eucf2008.org.
