Frisbeesport-Nachrichtensplitter drei, April 2015

EUF-LogoEuropäische Ultimate-Clubturnierserie steht fest

Die EUCR-Termine der Saison 2015 stehen fest, wie Andrea „Oddi“ Furlan, Präsdient des Europäischen Ultimate-Verbandes EUF mitteilt. Für die Zentralregion, zu der Deutschland gehört, findet das Mixed-Regional am 22. und 23. August in Enschede (NED) statt (Central Mixed),  dasjenige für die Open und die Frauen-Division am 29. und 30. August in Ghent (BEL, Central Open, Women).

WFDF-Weltrangliste2Im Norden Europas werden die Vorentscheidungen in allen drei Divisionen zusammen ausgespielt am 15. und 16. August in Tallinn (EST, North Open, Women, Mixed), ebenso im Westen am 22. und 23. August in Southampton (GBR, West Open, Women, Mixed).  Im Osten finden zwei Turniere statt, bereits vom 26. bis 28. Juni in Sankt Pölten (AUT, East Open, Women) und am 29. und 30. August in Velke Bilovice (CZE, East Mixed), ebenso im Süden, voraussichtlich beide am Wochenende 29. und 30. August, einmal in Bologna (ITA, South Open, Women) und einmal in Madrid (ESP, South Mixed, noch nicht final bestätigt). Alle Informationen zu den Turnieren und den damit verbundenen Startzplätzen für das Finalturnier vom 2. bis 4. Oktober im polnischen Wrozlaw unter diesem Link. Die Abwicklung der gesamten Saison EUCS 2015 erfolgt über http://ultimatecentral.com, die Übermittlung der Spielerlisten (Roster) ist ab Anfang Juni möglich.

Deutschland fällt in Ultimate-Weltrangliste auf Rang vier

Trotz des Mixed-Weltmeistertitels bei der Beach Ultimate-WM im März in Dubai ist Deutschland in der Ultimate-Weltrangliste des Weltverbandes WFDF (World Flying Disc Federation) auf den vierten Platz zurückgefallen. Großbritannien hat mit Silber in der Open Division sowie zweimal Bronze bei den Frauen und den Frauen Masters entscheidende Punkte mehr errungen und damit Deutschland hinter sich gelassen. Auf den Plätzen eins und zwei bleiben unverändert die USA und Kanada. Auf Rang 5 liegt mit nur geringem Abstand Japan, gefolgt von Australien, Kolumbien, Frankreich und Italien. Für die Wertung zur Ultimate-Weltrangliste zählen die Ergebnisse von fünf Ultimate-Turnieren: Dies sind neben der Beach Ultimate-WM die Nationen-WM (zuletzt 2012 in Japan), die U23-WM (zuletzt 2013 in Kanada) sowie die Club-WM und die Junioren-WM (beide zuletzt 2014 in Italien). Nach der U23 Ultimate-WM Mitte Juli in London ist ein weiteres Update zu erwarten. Für die Qualifikation zum Mixed Ultimate-Turnier bei den World Games 2017 im polnischen Wrozlaw zählen jedoch nur die Ergebnisse der Divisionen Mixed, Open und Frauen bei der Ultimate-WM 2016 in London. Dabei gilt es Rang 5 zu erreichen.

“Voice of Ultimate” Evan Lepler im Interview

Evan-Lepler-Twitter-PhotoDer Moderator der ESPN Ultimate-Übertragungen und jüngst der live gestreamten Spiele der Beach Ultimate-WM in Dubai, Evan Lepler, hat im Nachgang zum Event zwei Interviews gegeben. Im Beitrag auf Sludge Output berichtet er vom engen Zeithorizont seiner finalen Buchung und von der Vorbereitung auf mehr als 20 live übertragene Spiele. Zudem konstatiert er eine grundsätzlich sehr harmonische  und von nur wenigen Verletzungen getrübte Atmosphäre bei der Weltmeisterschaft. Im Podcast auf Ultiworld interviewt Herausgeber Charlie Eisenhood den Kommentator (ab 1 h, 25 min) unmittelbar nach seiner Rückkehr von dem ersten internationalen Event. Evan Lepler beschreibt das Erlebnis als surreal und die städtische Kulisse als futuristisch. Er betont, dass die beiden siegreichen US-Teams, die in der Open und Frauen-Division auch den Spirit-Award gewonnen haben, sich darüber beinahe mehr gefreut hätten, was ihn überraschte. Die Vormachtstellung der USA war punktuell durchaus gefährdet, berichtet er, wenngleich es nicht viele enge Spiele gab, so gab es doch in fast allen Divisionen auch für die USA dramatische Entscheidungen. Insbesondere die Halbfinale Mixed USA gegen Kanada und Open USA gegen die Philippinen mit einem Spirit-Time Out werden thematisiert.

Ironside-HeideesSehenswerte Ultimate-Dokumentation “Ironpride”

“Ironpride” ist ein 25-minütiger Dokumentarfilm von Charles Reiff, der mit dem Material von Skyd Magazine von der Vorbereitung und Teilnahme des Bostoner Open Ultimate-Teams “Ironside” an den World Ultimate Club Championships 2014 in Lecco, Italien, berichtet. Die Doku enthält Aussagen der Spieler George Stubbs und Brandon “Muffin” Malecek, von Head Coach Josh McCarthy und Teammanager Cris “Shake” Shaikh. Zu Beginn wird der Teamcall der Saison “More Team now” erläutert. Der Turnierverlauf wird mit Kurzdarstellungen der Partien verdeutlicht, unter anderem auch gegen die “Heidees” Heidelberg, die das Turnier überragend als Achte beendeten. Die Doku zeigt viele spektakuläre Spielszenen, auch in Zeitlupe, und ist außer mit Kommentaren zudem durchgängig mit Musik hinterlegt. Viel Spaß beim Ansehen!


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