Frisbeesport Nachrichtensplitter sechs, Juni 2018

Mixed Ultimate-DM: Spaß beim Spiel mit der Scheibe

Anne Reinker beschäftigt sich in den Westfälischen Nachrichten mit dem Auftakt zur Mixed Ultimate-DM, der in Ladbergen im Münsterland stattfand. Insgesamt traten 24 Teams, 16 davon in der ersten Liga und acht in der zweiten Liga Nord, an. Namentlich erwähnt werden Ausrichter Nils Ostertag, Elena Schwarz und Katja Imdahl vom ausrichtenden Verein SC Münster 08. Als Ursache für die gute Stimmung auf dem großen Sportplatz wird unter anderem das ausgeprägte Fairplay angeführt, gemäß dem Spirit of the Game, als oberster Spielregel, wie Katja Imdahl kurz und treffend beschreibt: „Probleme beim Spiel klärt man eigenverantwortlich und unter sich.“  Elena Schwarz ergänzt, dass mit Grundfähigkeiten im Werfen und Laufen bei dem Teamsport schnell erste Erfolge erzielt werden können. Darüber hinaus werde dabei eine gute Gemeinschaft über die eigene Mannschaft hinaus gefördert.

Weltmeister-Titelgewinn abseits der Öffentlichkeit

Anlässlich der laufenden Fußball-WM der Männer stellen Irmengard Gnau und Helena Ott in der Süddeutschen Zeitung sechs Sportlerinnen und Sportler aus dem Landkreis München vor, die abseits der öffentlichen Wahrnehmung einen WM-Titel gewonnen haben. Eine der Weltmeisterinnen ist Valerie Ebner, die bei der Beach Ultimate-WM 2015 in Dubai den Schlusspunkt im Mixed Ultimate-Finale gefangen hat. Damals noch unter dem Namen Valerie Möller spielte sie bei dem Turnier unter anderem auch mit ihrem heutigen Mann Josef Ebner zusammen, als zwei von sechs Weltmeisterinnen und Weltmeistern vom TSV Unterföhring. Beide sind sich einig, dass sich der Aufwand und auch der hohe private finanzielle Einsatz gelohnt haben. Während zuviel Geld einen Sport auch verderben könne, konzentriere sich der Ehrgeiz beim Ultimate Frisbee noch ganz aufs Sportliche, so Josef Ebner.

Noch nicht bei Olympia: Bad Skid vor DM und Club-WM

Im Rahmen eines Themenschwerpunkts „Noch nicht bei Olympia“ behandelte Uwe Deeke in der Südwestpresse verschiedene ungewöhnliche Sportarten, darunter „Frisbee: Schnell und spektakulär“. Der Autor stellt die Spielgemeinschaft „Bad Skid“ mit Stammsitz beim TSV Massenbach vor, siebenfacher Deutscher Meister im Ultimate der Männer und Zweiter der Champions League (EUCF) des Vorjahres. Zitiert wird Marco Müller, Abteilungsleiter Frisbeesport beim VfL Gemmrigheim, mit 28 Jahren einer der Ältesten im Team: „Es nimmt halt das halbe Leben ein.“ Aktuell trainiert das Team für die Club-WM im August in Cincinatti sowie für die Deutsche Meisterschaft Ende Juni in Düsseldorf und Anfang September in Kiel.

Erfolgreiches erstes Schulfrisbeeturnier in Dortmund

Organisator und Sportlehrer Christian Barrenbrügge schreibt auf lokalkompass.de vom ersten in Dortmund durchgeführten Schulturnier im Ultimate Frisbee, bei dem das Team der Robert-Koch-Realschule gewonnen hat. Bei dem Turnier Mitte Juni im Schulzentrum Renninghausen war die Sport-Robert-Koch-Realschule Gastgeber. Zudem vertreten waren Schülerinnen- und Schülerteams aus den Stufen 6 bis 10 aus der Albert-Schweitzer-Realschule, der Johann-Gutenberg-Realschule und der Rudolf-Steiner-Schule. Im Endspiel setzte sich das Team der Robert-Koch-Realschule souverän gegen dasjenige der Rudolf-Steiner-Schule durch. Vor Ort waren auch Mitarbeitende des Sportamts Dortmund, die sich nun gut vorstellen können, im kommenden Jahr eine erste offizielle Stadtschulmeisterschaft im Ultimate auszuschreiben.


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