Frisbeesport-Nachrichtensplitter sieben, Mai 2017

Fünf neue: WFDF erreicht 75 Mitgliedsverbände

Mit der Aufnahme der Flugscheiben-Sportverbände aus Afghanistan, Libanon, Moldavien, Romänien und Thailand hat WFDF die Marke von 75 Mitgliedsverbänden erreicht. Die Verbände heißen Afghanistan Frisbee Federation, AFF, Lebanon Flying Disc Association, LFDA, Moldovan Flying Disc Federation, MFDF, Romania Flying Disc Association, RFDA, und Thailand Flying Disc Team, TFDT. WFDF-Präsident Robert „Nob“ Rauch lobte für die anhaltende und harte Arbeit die WFDF-Kommission für Breitensport und Sportentwicklung und insbesondere des WFDF-Generalsekretärs Volker Bernardi. Im Fünfjahresplan 2012 war die Zahl von 75 Mitgliedsverbänden bis 2017 ausgegeben worden. Bernardis Angaben zufolge werden Flugscheiben-Sportarten aktuell in zwei Dutzend weiteren Ländern gespielt. Daher werde WFDF seinen Wachstumspfad beibehalten und nun die Marke von 100 Mitgliedsverbänden anstreben.

Mixed Masters-Finale beim 9. Goldstrand

Mitte Mai fand in Karlshagen auf Usedom das 9. Beach Ultimate-Turnier Goldstrand statt. Von Basil Becker

Der Goldstrand wird jedes Jahr vom Potsdamer Goldfingers Ultimate Club e.V. ausgerichtet. Unter den 24 teilnehmenden Teams waren so viele internationale wie noch nie. Neben den Titelverteidigern Dickes B (WallCity/Jinx) traten Mannschaften aus Großbritannien (GB Mixed Masters), Barcelona, Stockholm und Oslo an. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch die DFV Auswahl der Mixed Masters. Vor allem für die beiden Nationalteams wurde der Spielplan entgegen der vorherigen Jahre geändert, so dass die stärkeren Mannschaften vermehrt gegen stärkere Gegner spielen. Bei durchweg herrlichstem Strandwetter mit viel Sonne und einer frischen Brise erwiesen sich die Goldfingers als gute Gastgeber und ließen allen Gastteams den Vortritt bei den Platzierungen. In einem sehenswerten Finale setzte sich die deutschen Mixed Masters (Foto: Niko Bornemann) knapp gegen GB Mixed Masters durch. Die Titelverteidiger von Dickes B sicherten sich gegen Discipuli (Berlin / Potsdam) den dritten Platz. Den Spiritsieg auf dem neunten Goldstrand sicherte sich GB Mixed Masters.

Zwei deutsche Frauen bei der Eurostars-Tour

Erstmals findet in diesem Jahr Ende Juli eine so genannte Eurostars-Tour von 16 europäischen Frauen statt, die gegen sieben Frauen-Ultimateteams in den USA antreten. Organisatorin ist Bex Forth. Pro Sieg gibt es einen Punkt, wobei die USA und Europa dabei um den „Americus Cup 2017“ spielen. Unter den 16 Frauen aus zehn Ländern sind die beiden deutschen Nationalspielerinnen Annika Prien (Hamburg Fischbees) und Yannicka Kappelmann (ehemals Kiel und Köln, aktuell in der Schweiz). Die Spiele sollen sämtlich live gestreamt werden. Nähere Angaben unter www.eurostarstour.com.

Junioren-Quali Südost mit spannenden Entscheidungen

Mitte Mai fand in Augsburg eintägig die Süd-Ost-Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Junioren-Ultimate statt. Von Kai Höltkemeier

In der U14-Divison waren nur zwei Teams gemeldet, von denen MUH (TV Haldenwang) nur mit sechs und damit zu wenigen einsatzfähigen Spielern antrat. Die Partie gegen die Spielgemeinschaft der heimischen Juniorwolves mit den Isarrunners München wurde dennoch mitreißend. Die Gastgeber drehten einen 5:7-Rückstand zum 8:7-Sieg im Universe-Punkt. Bei einer Revanche am Nachmittag siegte MUH gegen die nochmals leicht verjüngte Heimmannschaft. In der U17 hatte nur MUH (Haldenwang) gemeldet und spielte außer Konkurrenz im U20-Wettbewerb mit. Fast alle U20-Teams setzten sich wenigstens zur Hälfte aus U17-Spielern zusammen. Diesen Wettbewerb gewannen die Isarrunners aus München verdient (Foto: TSV Unterföhring). Im Finale wurden die heimischen Juniorwolves Augsburg geschlagen, die zuvor im Halbfinale die hochfavorisierten „Friss die Frisbee“ aus Geretsried im Universe-Point schlugen. Die Geretsrieder, durch anstehende Abiprüfungen geschwächt, erwiesen sich als gute Verlierer und siegten im Spiel um Platz 3 gegen die Münchener Kindl. Dahinter eine hoch motivierte und athletische, aber noch sehr unerfahrene Truppe aus Würzburg und eine ebenfalls außer Konkurrenz startende U17-Mannschaft von Flying Circus aus Innsbruck, die auch den Spiritsieg holte. Auch der Münchner Wochenanzeiger berichtete.


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