Zweimal Gold und einmal Silber für den DFV

U20-open-Europameister2015Hervorragende Bilanz der deutschen Teams auf der Junioren Ultimate-Europameisterschaft

Frankfurt-Nied – Bei der Junioren Ultimate-EM Anfang August in Frankfurt haben die DFV-Teams zweimal Gold und einmal Silber gewonnen. Damit hat Deutschland seine Vormachtstellung innerhalb des europäischen Junioren-Ultimates bestätigt. Nach der ersten Goldmedaille bereits am Freitagabend für die U17 Junioren gewannen am Samstag die U17 Juniorinnen Silber und anschließen in einem packenden Junior Open-Finale die männliche U20 nochmals Gold. Bei den U20-Frauen siegten die Österreicherinnen.

Wie bereits berichtet hatten die deutschen U17 Jungs im Finale gegen Überraschungsgegner Belgien wenig Probleme und überzeugten vom Anfang bis zum Ende mit einem konzentrierten, starken Auftritt. Die deutschen U17 Mädchen zeigten immer wieder gute Spielzüge, belohnten sich aber mehrmals nicht selbst, indem der letzte Pass in die Endzone daneben ging. Die Niederländerinnen spielten stark und hatten insbesondere mit Floor Keulaartz eine überragende Spielerin, die an den allermeisten Punkten beteiligt war. Sie siegten verdient mit 13:8 und verteidigten damit ihren Titel aus dem Vorjahr. Die deutschen Mädchen freuten sich dennoch über die Silbermedaille. Im Spiel um Bronze gewann Frankreich 12:11 gegen Österreich.

Das anschließende Junior Open-Finale sah lange Zeit wiederum nach einer deutschen Niederlage aus. Die Italiener kamen besser ins Spiel und führten schnell mit 3:0. Zur Halbzeit lag Italien gegen verunsicherte Deutsche mit 9:6 vorne, wobei der DFV Ultimate-Vorstand Bernhard Otto in seiner kurzen Analyse dennoch auf ein Comeback der Deutschen setzte. Beim stand von 7:11 aus deutscher Sicht griff endlich die deutsche Defense und das Spiel war wie ausgewechselt. Das Selbstvertrauen war plötzlich auf deutscher Seite und so gelang ein unglaublicher Zwischenspurt von 5:0 Punkten zum 12:11. Anschließend wurden bis zum Zeitlimit Punkte „getradet“, sodass es beim Stand von 13 beide zum so genannten Universe Point kam, den Deutschland ohne Scheibenverlust für sich entscheiden konnte.

EYUC2015_Final-standingsMit zweimal Gold und einmal Silber ist Deutschland als schlechter Gastgeber wie vor zwei Jahren in Köln erneut die erfolgreichste Nation. Italien stand in beiden U20-Finalen, verlor jedoch beide, bei den Frauen bei auffrischendem Wind 9:14 gegen durchgängig stärkere Österreicherinnen, von den vor allem Paula Haubenwallner und Magdalene Kraintz hervorzuheben sind.

Die Franzosen standen viermal im Halbfinale, verloren jedoch alle vier. Immerhin konnten bei den weiblichen Divisionen zwei Bronzemedaillen gewonnen werden, bei den U20 Frauen ebenso knapp 12:11 gegen die Tschechische Republik. Diese hatte in einem emotionalen Spiel im Viertelfinale Russland mit 10:9 aus dem Titelrennen geworfen. Deutschland landete hier nach dem Viertelfinal-Aus gegen Italien 10:13 auf Rang 7. Auch Großbritannien gewann zwei Bronzemedaillen in den beiden männlichen Divisionen. Daneben steht wie berichtet einmal Gold für die Niederlande und einmal Sensations-Silber für Belgien.

Als Spiritsieger wurden gekürt: Schweden bei den U17 Mädchen, Österreich bei den U17 Jungs, die Slovakei bei den U20 Frauen und Spanien bei den Junior Open-Teams, bei seiner ersten Teilnahme an einer Junioren Ultimate-EM überhaupt.

Der Link zur allgemeinen Übersicht: http://www.eyuc2015.eu/e/eyuc-2015/standings.

U17 Girls – final standings

  1. Netherlands
  2. Germany
  3. France
  4. Austria
  5. Great Britain
  6. Sweden

U17 Open – final standings

  1. Germany
  2. Belgium
  3. Great Britain
  4. France
  5. Ireland
  6. Italy
  7. Austria
  8. Netherlands
  9. Sweden
  10. Israel

U20 Women – final standings (places 10-12 are not for sure)

  1. Austria
  2. Italy
  3. France
  4. Czech Republic
  5. Finland
  6. Russia
  7. Great Britain
  8. Germany
  9. Switzerland
  10. Netherlands
  11. Ireland
  12. Slovakia
  13. Israel

U20 Open – final standings

  1. Germany
  2. Italy
  3. Great Britain
  4. France
  5. Ireland
  6. Switzerland
  7. Austria
  8. Israel
  9. Belgium
  10. Czech Republic
  11. Sweden
  12. Finland
  13. Netherlands
  14. Poland
  15. Slowakia
  16. Spain


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