Frisbeesport-Presseschau Februar 2012

Tbingen-Tunrier_Tagblatt-Ulmer 

15.02.2012, Schwäbisches Tageblatt: „Sportsgeist statt Schiedsrichter beim Ultimate Frisbee – Bei „Live-and-Let-Dive-Turnier” dominierten die Ulmer”, darin: „Fünf gegen fünf Spieler, eine Scheibe, kein Schiri: Beim Tübinger Ultimate-Frisbee-Turnier traten acht Teams aus Baden-Württemberg gegeneinander an.”, inkl. Videobericht und Foto (s. links: Ulmer),

13.02.2012, jenanews.de: „USV Jena veranstaltet wieder ein Oster-Aktiv-Camp” inklusive Ultimate Frisbee,  (s. auch Kurzmeldung auf Jena TV).

11.02.2012, Berliner Morgenpost: „Kampf um die Scheibe – ganz ohne Schiedsrichter“, nur für Abonnenten zugänglich, dpa-Feature zum „Winterflug”-Turnier in Berlin, , auch erschienen in Gießener Anzeiger (Lokalsport, online nicht verfügbar) sowie Die Welt (Ressort Berlin, online nicht verfügbar) – Zusammenfassung siehe unten.

07.02.2012, Schaumburger Nachrichten: „Frisbee-Golf: Einlochen ohne Ball” (Sportbeschreibung ohne Regionalbezug)

01.02.2012, Westfalenblatt: „Bielefeld: Das Runde muss ins Runde – Disc-Golf am Obersee: Ende März kann es jeder ausprobieren – Freizeitspaß für Jung und Alt”

23.01.2012, Hamburger Morgenpost: „Diese Männer-Hobbys schrecken Frauen ab“, auf Platz 8 der „Zehn schlimmsten Männerhobbies”: Ultimate Frisbee, Unverschämtheit! –

19.01.2012, Weser-Kurier: „Ultimate Frisbee: Gelungene Probe für die C-Relegation in Dortmund – Die „Mudders” gewinnen ihr eigenes Turnier“, inkl. Fotostrecke  

– Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der dpa –

10.02.2012, dpa: Die besondere Mischung

Ultimate Frisbee: Spitzenteams treffen sich in Berlin

Frisbees fliegen nicht nur am Strand oder im Park. Hobby-Teams spielen mit den Wurfscheiben auch in einem Ligasystem oder bei internationalen Turnieren. In Berlin trifft sich dieses Wochenende die europäische Elite – Schiedsrichter sind nicht eingeladen. Von Doreen Fiedler, dpa

Berlin (dpa) – Beim Ultimate Frisbee gibt es keine Schiedsrichter, Pfeifen und Karten sind out. Wenn jemand gefoult wird, diskutieren die Akteure selbst über die Entscheidung – und können sogar die Zuschauer befragen. «Die sollen aber keinen Sit-In machen und eine Pfeife rauchen, sondern schnell eine Lösung finden», sagt Tobias Hurling, der seit 17 Jahren diesen flinken, aber quasi berührungslosen Mannschaftssport spielt. «Deswegen ist das aber nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Da wird hart gekämpft.» Erst wenn sich alle Spieler geeinigt haben, fliegt die Scheibe wieder. Und das kann schon mal etwas dauern.

Auch an diesem Wochenende in Berlin. 32 europäische Spitzenteams kommen beim Winterflug-Turnier in der Max-Schmeling-Halle zusammen – aus Mailand, Warschau, Kopenhagen oder München. Auf Handballfeldern werden die Männer- und Frauenmannschaften sprinten, stoppen, Haken schlagen, sich gegenseitig die Wurfscheibe per Vorhand, Rückhand und Überkopf präzise zuschießen. «Ultimate ist sehr anstrengend, auch wenn die Spiele mit etwa 30 Minuten nicht besonders lang sind», sagt Organisator Hurling und verweist auf die Schnelligkeit der Pässe, die zahlreichen Laufduelle, Luftkämpfe und Hechtsprünge nach der Scheibe. (…)

Wegen der besonderen Fairness hat der Deutsche Frisbeesport-Verband (DFV) gerade den Fair-Play-Preis des deutschen Sports bekommen, vergeben vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundesinnenministerium. Ski-Legende Rosi Mittermaier sagte bei der Preisverleihung, die gemeinsame Konfliktlösung im Frisbeesport sei ein «Beispiel der gelebten Demokratie».

Etwa 2300 Menschen spielen in Deutschland Ultimate Frisbee im Verein, die Zahl hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. «Der Sport wird wettbewerbsorientierter, viele nehmen das heute ernster und machen auch Fitnessprogramm und Lauftraining dazu», erzählt Trapp. Die deutschen Teams, allesamt aus Amateuren bestehend, haben ihr eigenes Ligasystem und können auch international mithalten – bei den Europameisterschaften im vergangenen Jahr erreichte die deutsche Auswahl den dritten Platz.

Weltweit führend sind die Nordamerikaner und Japaner, wo Frisbee oft in der Schule auf dem Unterrichtsplan steht, wie Jörg Benner vom DFV erklärt. In den USA gebe es derzeit wieder einen Anlauf, eine Art professionelle Liga zu etablieren, sagt Benner. Der Weltverband WFDF strebt mittelfristig die Anerkennung durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) an.



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