Tag 1 der Mixed DM mit dramatischen Entscheidungen

DMX2013_webIm Halbfinale der 1. Liga stehen die „Heidees“, die „Mainzelrenner“, „Disc-O-Fever“ und „Zamperl“

München – Die Mixed Ultimate-DM 2013 im neuen Modus erweist sich als eine sehr spannende Angelegenheit. Nach vier Vorgruppen mit jeweils vier Teams sowie Überkreuzspielen der Zweit- und Drittplatzierten standen daher nicht nur erwartbare acht Teams im Viertelfinale. Letztlich zogen doch drei der vier Poolsieger ins Halbfinale ein: „Heidees“ Heidelberg, „Disc-O-Fever“ Würzburg und „Zamperl“ Unterföhring. Die „Frizzly Bears“ Aachen unterlagen den „Mainzelrennern“ Mainz.

Schon in Pool A des amtierenden Meisters „Heidees“ knappe Ergebnisse: Heidelberg besiegt die „Frisbee Family“ Düsseldorf mit nur zwei Punkten 10:8 ebenso wie „JinxCity“ Berlin 8:6. Die „Wurfkultur“ Bamberg aber sicherte sich den zweiten Platz vor Düsseldorf. In Pool B kamen die „Frizzly Bears“ mit weißer Weste durch, 10:7 gegen „Frau Rauscher“ Frankfurt war das engste Ergebnis. Mit nur einem Punkt unterlag Frankfurt der „Unwucht“ Erlangen 7:8 und musste sich daher in der Vorrunde mit Platz 3 begnügen. In Gruppe C  besiegte „Disc-O-Fever“ Würzburg den „SugarMix“ Stuttgart nur mit zwei Punkten Differenz 11:9, überrollte dann aber den zuvor souveränen Gruppenfavoriten „FrühMix“ Köln mit 11:4. Köln landete auf Platz 2, Stuttgart auf Platz 3. In Gruppe D schließlich blieben die „Zamperl“ ohne Niederlage, allerdings gewannen sie das Spiel gegen die „Mainzelrenner“ Mainz erst im Universe Point mit 9:8, Hinter Mainz belegten die „7 Todsünden“ Paderborn Platz 3.  

Während die Poolsieger ausruhen konnten, kam es zu den „Pre-Quartern“ der Zweiten gegen die Dritten, wobei sich alle Gruppenzweiten durchsetzen konnten. Bamberg schlug Frankfurt wiederum erst im Universe Point 11:10, Erlangen gewann 13:9 gegen Düsseldorf, Köln 13:7 gegen Paderborn und Mainz als große Überraschung mit dieser Deutlichkeit 13:3 gegen Stuttgart. Somit kam es bereits im Viertelfinale zur Neuauflage des Vorjahresfinals „Heidees“ gegen „FrühMix“, das Heidelberg nach hartem Kampf 12:10 für sich entscheiden konnte.  „Disc-O-Fever“ ließ „Wurfkultur“ Bamberg mit 13:4 ebenso wenig eine Chance wie „Zamperl“ mit 13:3 „Unwucht“ Erlangen. Die „Frizzly Bears“ aber unterlagen den „Mainzelrenner“ mit 8:12. Somit stehen drei der vier Poolsieger bisher ungeschlagen im Halbfinale, was sich jedoch wenigstens für zwei am Sonntag ändern wird.

In der zweiten Liga gab es ebenfalls vier umkämpfte Pools zu sehen. In der Vorgruppe E lag „DJ Dahlem“ trotz einer Niederlage vor den „Saxy Divers“ Leipzig und den „TeKielas“ Kiel. In Gruppe F blieb „Huck Jemischtet“ Berlin ohne Niederlage, dahinter die „Tiefseetaucher“ München vor „Torpedo Phönix“ Dortmund. Gruppe G dominierte wie erwartet „Deine Mudder“ Bremen vor „Paradisco“ Jena und den „Endzonis“ Rostock. Mit den „Goldfingers“ Potsdam setzte sich auch in Gruppe H der Favorit durch, dahinter das „Team der Liebe“ München und die „Funaten“ Hannover. In den Pre-Quarters siegten wiederum dreimal die Zweitplatzierten: Leipzig gegen Dortmund 11:8, die Münchner Taucher gegen Kiel 10:7 und die Münchner Liebenden gegen Rostock 13:6. Einzig Hannover konnte sich als Drittplatzierter gegen den Poolzweiten Jena denkbar knapp 8:7 durchsetzen.

Alle Ergebnisse unter http://scores.frisbeesportverband.de.



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