Bamberg wird neuer Mixed Ultimate-Hallenmeister

Deutscher-Meister_Mixed-Ultimate-indoor2014_BambergErste Neuauflage des Formats nach 2008 hat sich bewährt – 55 Teams in neun Ligen gestartet

Erstmals seit sechs Jahren wurden am letzten November-Wochenende 2014 wieder Deutsche Meisterschaften im Mixed Ultimate Frisbee indoor ausgetragen. Insgesamt hatten sich 55 Teams in 9 Ligen (2 Ligen ab Liga 2, bis zu vier Ligen ab Liga 3) angemeldet. Damit kann die Wiedereinführung des Formats als voller Erfolg betrachtet werden. Im spannenden Erstligaturnier in Heidelberg-Eppelheim setzte sich die „Wurfkultur“ Bamberg im Finale mit 13:9 gegen den „Frühmix“ Köln durch.

Die Sieger der weiteren Ligen sind in den beiden 2. Ligen Nord und Süd „Huck Jemischtet“ Berlin und die „Hässlichen Erdferkel“ Marburg. Diese beiden Teams werden 2015 erstklassig spielen. In den vier 3. Ligen setzten sich die „Gummibärchen“ Karlsruhe (Südwesten), „Paradisco II“ Jena  (Südosten), die „Frizzly Bears“ Aachen (Nordwetsen) und die „Hallunken Halle a.d. Saale (Nordosten) durch und spielen im kommenden Jahr in den zweiten Ligen. Im Südwesten und im Nordosten fanden auch vierte Ligen statt, bei denen jeweils zwei Aufsteiger in die dritten Ligen ermittelt wurden: Im Südwesten „Frisbee Fieber“ Gießen und die „Himmelstürmer“ Kassel und im Nordosten „DiscUrs“ Berlin und die „Godlfingers“ Potsdam.

Die diesjährigen Setzlisten hatte die Ultimate-Abteilung des DFV unter Anderem aufgrund der Ergebnisse der vergangenen Outdoor-Meisterschaften erstellt. Die sieben Teams, die in der ersten Liag  um den Titel und damit um die würdige Nachfolge für den seit 2008 amtierenden Titelträger der “Endzonis” Rostock kämpften, waren: Bamberg, Köln, Würzburg, Mainz, Frankfurt, Heidelberg und Erlangen. Der amtierende Outdoor-Champion Zamperl (Unterföhring) hatte auf seinen Startplatz verzichtet.

FrühMix_indoor-Vizemeister_2014Im Round Robin-Format hieß es jeder gegen jeden. Bamberg gewann gegen alle Teams außer im fränkischen Derby gegen Würzburg, das „Disc-.O-Fever“ mit einem Punkt (12:11) für sich entscheiden konnte. Da die Kölner jedoch mit 13:8 gegen Würzburg gewannen und mit 6:13 gegen Bamberg verloren, ergab sich ein Dreiervergleich zwischen Bamberg, Köln und Würzburg, bei dem „Disc-O-Fever“ mit einer Bilanz von minus vier das Nachsehen hatte gegenüber „Frühmix“ mit minus zwei.

Im Finale verlor das starke Kölner Team (Foto: Kerkloh) nochmals gegen das noch stärkere Team aus Bamberg (9:13, siehe auch den Nachbericht bei Ultiszene, http://ultiszene.wordpress.com/2014/12/01/bamberg-triumphiert-beim-comeback-indoor-mixed-dm/). Auf dem dritten Platz landete Würzburg vor Mainz, Frankfurt und Heidelberg. Die unglücklichen Ausrichter und die sieglosen Erlanger steigen im kommenden Jahr in die 2. Liga ab. Unten die Übersicht aller Auf- und Absteiger sowie die daraus sich ergebenden Ligeneinteilungen für Ende 2015.

Mixed-Indoor-DM2014-Ergebnisübersicht


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