Erfolgreiche Varianten der Verteidigung

IMG_1408Zweiter Teil des Nation’s Cups mit mehreren Testspielen des Frauen Ultimate-Nationalteams gegen die Schweiz – Von Simona Lieberth

Ende April fand in Darmstadt der zweite Teil des Nation’s Cups statt. Das deutsche Frauen Ultimate-Nationalteam empfing die Gäste aus der Schweiz auf dem Gelände des Bundesleistungs-Stützpunkts des DFV, der TU Darmstadt.

Am Samstagmorgen stand nach dem Warm Up Manndefense auf dem Programm. In zwei Übungen mussten die Defender ihre Stollenschuhe gegen normale Laufschuhe austauschen, wodurch das Verteidigen erschwert wurde. Gute Fußarbeit war essenziell, da auch falsches Positioning nicht mehr so schnell ausgeglichen werden konnte. In einigen Scrimmages wurde dies noch einmal verdeutlicht. Vor der Mittagspause wurde noch eine Wurf- bzw Markübung gegen eine Poach-Verteidigung gemacht.

IMG_1427Der Nachmittag startete mit einer Einheit zu mentaler Stärke, bevor es ans Warm Up für das erste Spiel gegen die Schweiz ging. Die Gäste erwischten keinen guten Start und mussten eine Führung des DNT von 8:0 zur Halbzeit hinnehmen. Die zweite Hälfte war knapper und intensiver, letztendlich ging das Spiel 15:4 aus deutscher Sicht aus.

Anschließend gab es noch eine Übung zur horizontal Stack Offense, bevor zum Abschluss des Tages ein zweites Spiel stattfand. Dieses Mal wurde es deutlich enger und die Schweizerinnen konnten ihr gewohnt starkes Repertoire ausspielen. Schließlich entschieden die deutschen Frauen auch dieses Match mit 11:7 für sich.

IMG_1442Sonntags wurde vormittags in Form vieler Scrimmages eine Einheit zur Zonenverteidigung gemacht, wobei auch gleichzeitig die Offense dagegen geübt wurde. Nach der Mittagspause fand das Abschlussspiel gegen die Schweiz statt. Mit einem guten Start beider Mannschaften folgten einige hart umkämpfte Punkte bis zum 4:4, die Halbzeit holte sich das deutsche Team mit 8:4. Beide Mannschaften legten Wert auf Zonendefense, was den windigen Wetterbedingungen angemessen war. Auch das letzte Spiel konnte DNT mit 15:7 für sich entscheiden.

Das Team bedankt sich bei den Schweizerinnen für die Anreise, sowie beim Physiotherapeuten Markus Pranieß von GEWIDA, der dem Team am Sonntagvormittag zur Verfügung stand.


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