Frisbeesport Nachrichtensplitter zwei, Dezember 2016

mixed-germany_logoViertelstündige Video-Dokumentation des deutschen Mixed Ultimate-Nationalteams

Am Rande der diesjährigen Ultimate und Guts-WM in London (WUGC2016) ist eine Filmdokumentation über das deutsche Mixed Ultimate-Nationalteam entstanden, die mentale und emotionale Hintergründe des Teams aufzeigt. Der Fokus des Films liegt auf dem Teamzusammenhalt, der sich im Rahmen der Vorbereitung gebildet hat. Neben vielen Interviews und Statements zum Turnierverlauf werden auch einige spielerische Höhepunkte gezeigt. Gedreht wurde von Ian and Amanda Lunger, die auch für die Postproduktion verantwortlich waren. Für die Produktion zeichneten Levke und Paul Walczak verantwortlich. Der Film wurde über die offizielle WFDF-Youtubeseite veröffentlicht und ist auch dort aufzufrufen.

UK Ultimate Frisbee CampBritische U24-Nationalteams trainierten auf Profifußball-Kunstrasen

Mehr als 100 britische U24 Ultimate-Nationalteamspielende trafen sich zum gemeinsamen trainingslager im St. George’s Park der Englischen Football Association. Dabei handelt es sich um den ältesten Fußballverband der Welt. Das zweitägige Trainingslager diente als Kick-Off für die U24 Ultimate-WM im Januar 2018 in Perth. Aus der Menge der mehr als 100 Teilnehmenden werden im Laufe des Jahres 2016 U24-Nationalteams der Männer, der Frauen und der Mixed-Division gebildet. Der St. George’s Park ist eine der seltenen Trainingsstätten, die überdachte, hochwertige Kunstrasenplätze anbieten. Während des Trainingscamps wurde indoor als auch outdoor trainiert. Der Gescgäftsführer von UK Ultimate Si Hill freute sich über die Gelegenheit unabhängig vom unvorhersehbaren englischen Wetter trainieren zu können: „Dieses Wochenende war eine tolle Weise, noch vor dem Jahreswechsel die Unternehmung in einer weltklasse Einrichtung zu starten. Wir konnten bereits großartige Fähigkeiten im Team feststellen!“ Er hofft, nochmals an die noble Trainingsstätte zurückkehren zu können.

flagge_kambodschaNeue WFDF-Mitgliedsverbände in Bolivien, Uruguay, Ruanda und Kambodscha

Der Flugscheiben-Weltverband WFDF (World Flying Disc Federation) hat per Mitgliederabstimmung Frisbeesportverbände in Bolivien, Uruguay, Ruanda und Kambodscha (Flagge rechts) als neue Mitglieder anerkannt. Damit hat WFDF nun 71 Mitgliedsverbände aus 69 Nationen. WFDF-Präsident Robert „Nob” Rauch freute sich, dass die Bewerbungen der vier Verbände einstimmig angenommen wurden. Die Bolivian Flying Disc Association (BFDA) profitierte im Jahr 2016 vom sogenannten WFDF Development Grant Program und ist mit ihrem Geschäftsführer Mauricio Ostria ganz auf Wachstum in Bolivien und Lateinamerika ausgerichtet. Ultimate Frisbee Uruguay (UFU) freut sich ebenso über die Aufnahme, und wird unter dem Präsidenten Carlos Andrés Chiale die Bekanntheit des Sportes Ultimate im Land und in der Region verbreiten. Die Rwanda Ultimate Frisbee Association (RUFA) steht gemeinsam mit ihrem Präsidenten Michael Tignor für das Wachstum des Sports in Ostafrika. Die Cambodian Flying Disc Association (CFDA) sieht sich durch die Anerkennung auch in der Verpflichtung an der Frisbeesport-Entwicklung in anderen asiatischen Ländern mitzuwirken.

WFDF-Logo2015WFDF hat Grundsatz zu Transgender-Athleten verabschiedet

Der Vorstand des Flugscheiben-Weltverbands WFDF (World Flying Disc Federation) hat einen Grundsatz zu Transgender-Athleten verabschiedet, der auf der Empfehlung seines Medizinischen und Anti-Doping Komitees (MADC) basiert. WFDF-Präsident Robert „Nob” Rauch  sagte: „Der Vorstand unseres Medizinischen und Anti-Doping Komitees, unser Vorstandsmitglied Dr. Jamie Nuwer leitete uns durch das gründliche Bewertungsverfahren seit dem Konsensgespräch des Internationalen Olympischen Komitees im November 2015 zu Geschlechtsumwandlung und Hyperandrogenismus.“ Er erklärte, dass das Bewusstsein über die Wichtigkeit der Automomie von Geschlechtsidentität in der Gesellschaft weltweit gestiegen sei. Daher sei es nötig sicherzustellen, dass Transgender-Athleten nicht von der Möglichkeit ausgeschlossen werden, an Flying Disc-Wettbewerben teilzunehmen. Der ausgearbeitete WFDF-Grundsatz zielt darauf ab, die Rechte von Transgender-Athleten mit der Fairness gegenüber allen Wettbewerbenden auszubalancieren.


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