Jedes Mitglied zählt

dm06-action1Aufruf an Landesverbände und Vereine, mehr Interessenten als Mitglieder zu gewinnen – Anreiz, Fan- und Fördermitglieder unentgeltlich zu melden – Meldefrist auf dfv-mv.de läuft noch bis zum 15. Januar 2017

Das Jahr 2017 mag nicht von allergrößter sportlicher Bedeutung für die Weiterentwicklung des Frisbeesports sein. Jedoch ist es auf jeden Fall von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung des Frisbeesports in Deutschland.

Ab dem Jahr 2017 werden Fan- und Fördermitglieder ohne jedes Entgelt im Deutschen Frisbeesport-Verband aufgenommen. Dabei handelt es sich um passive Mitglieder, die selbst nicht aktiv dem Frisbeesport nachgehen, jedoch nichtsdestoweniger reguläre Mitglieder im entsprechenden Verein sein müssen. So weit bisher bekannt, folgen sämtliche Landesverbände diesem Vorgehen und nehmen entsprechende Mitglieder ebenfalls ohne jede Abgabe auf.

dm06-freestyle-3Das macht es noch interessanter für ältere Familienangehörige, die im Rahmen einer Familienmitgliedschaft einem Verein zugehören oder ehemalige Aktive, die aus Verbundenheit nach wie vor Vereinsmitglieder sind, zu einem Teil der Frisbeesportentwicklung zu werden. Dazu ist es jedenfalls nicht erfoderlich sich erst einmal auf den Kopf zu stellen (Bilder oben und Mitte: Ultimate-DM mit Freestyle-Contest 2006 in Köln).

Fan- und Fördermitglieder spielen in allen Sportverbänden eine große Rolle. Dies sind häufig ehemalige Aktive, die sportliche Leistungen im Jugend- und Erwachsenenalter besonders gut zu würdigen wissen, und sich aufgrund eigener sportlicher Erlebnisse und Erfahrungen nachhaltig für die Weiterentwicklung des Sportes einsetzen. Oft sind dies die Personen, die trotz ihres Passiven-Status’ aktiv bei der Durchführung von Wettkämpfen helfen, sei es beim Einkauf oder Verkauf, beim Erstellen und Auswerten von Spielplänen, oder beim Assistieren und Betreuen von Aktiven.

Bitte kein Missverständnis hinsichtlich des Passiven-Status’

discgolf-waldkulisseEinige Vereine haben aktive Trainingsspielerinnen und -spieler, die weniger ambitioniert sind und sagen: „Ich möchte bei keinem Meisterschaftsturnier teilnehmen!“ Diese Spielerinnen und Spieler können jedoch nicht als passive Mitglieder gemeldet werden. Dies widerspricht ihrer Aktivität bei Trainingseinheiten. Auch die Sonntags-Ultimaterin oder der Feierabend-Discgolfer können im Verein und bei der Verbandsmeldung keinen passiven Status erhalten (Bild rechts: Frisbee-Festival Münster 2016).

Passive Mitglieder sind solche, die entweder noch nie Sport getrieben haben, und dies zunächst auch nicht vorhaben (Kleinkinder), oder aber vor allem solche, die nicht mehr Sport treiben. Ein Wechsel des Status’ von passiv zu aktiv ist daher – vor allem unterjährig – in der Datenbank nicht vorgesehen.

Allerdings war es nie einfacher als heute, im eigenen Verein auch unter älteren Vereinsmitgliedern kostenfrei für passive Vereins- und Verbandsmitglieder zu werben. Bei der Meldung von passiven Mitgliedern müssen diese keine Datenschutzerklärung abgeben, da sie per se an keinem sportlichen Wettkampf teilnehmen, wobei sie abgelichtet oder genannt werden könnten. Die Frist zur Jahresmeldung läuft für alle Vereine bis 15. Januar.

Darüber hinaus steht es passiven Mitgliedern jedoch frei, der Frisbeesport-Abteilung ihres Vereins, dem Landesverband (sofern vorhanden) oder dem Deutschen Frisbeesport-Verband durch eine Zuwendung Unterstützung zukommen zu lassen. Diese Zuwendungen sind steuerlich absetzbar.

Durch die auf null abgesenkte Mitgliedgebühr von Fan- und Fördermitgliedern hofft der DFV, die Anzahl der Vereinsmitglieder weiter erhöhen zu können. Für eine Aufnahme in den DOSB sind 10.000 registrierte Mitglieder notwendig, von denen bereits deutlich mehr als die Hälfte erreicht wurde.


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