Frisbeesport Nachrichtensplitter drei, Februar 2019

Ultimate nicht bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris

Das Organisationskomitee (OK) der Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris hat dem Flugscheiben-Weltverband WFDF mitgeteilt, dass „Flying Disc” nicht als Zusatzsportart für das Event ausgewählt wurde. Stattdessen wurden die Sportarten Surfen, Skateboarden, Sportklettern und Breaken als solche bestimmt, die nun noch vom IOC bestätigt werden müssen. WFDF-Präsident Robert L. „Nob“ Rauch erklärte, dass er die Diskussionen über die Möglichkeit Flying Disc ins olympische Programm aufzunehmen dennoch als eine Freude und Ehre empfand. Zudem gratulierte er den ausgesuchten Zusatzdisziplinen, die seiner Meinung nach einen positive Beitrag zu den Spielen beisteuern werden. Er ergänzte, dass das OK offenbar aufgrund logistischer Einschränkungen keine Teamsportart hinzugefügt habe. Der Präsident des Japanischen und des Asiatischen Flugscheiben-Verbandes Fumio „Moro” Morooka schlug daraufhin vor, für Los Angeles 2028 Ultimate oder Beach Ultimate 5 gegen 5 als Spielform in Erwägung zu ziehen. Für Paris werden nun zusammen mit der Federation Flying Disc France (FFFD) weitere Möglichkeiten einer Demonstration von Ultimate im Umfeld der Spiele verfolgt.

Neue DFV-Ultimate Game Disc erstmals im Einsatz

Bei den Entscheidungsturnieren der Frauen und Männer (offene Division) in den 1. Ultimate-Ligen indoor Ende Februar sind erstmals die neuen Game Discs der DFV-Ultimate Abteilung zum Einsatz gekommen. Das Design stammt von Michael Anders, die Fertigung und Verteilung an die Ausrichter*innen erfolgt durch Eurodisc. Pro Spielfeld werden an die Ausrichtenden aller 1. Ultimateligen wenigstens drei Game Discs gesandt, die anschließend für Trainings- und allgemeine Nutzungszwecke beim Heimverein verbleiben. Die Game Discs sind künftig auch bei www.frisbeeshop.com zu kaufen, wobei ein Anteil des Verkaufserlöses auch dem DFV zu Gute kommt. Der DFV dankt dem Designer und Eurodisc.biz für den Entwurf und die Umsetzung!

13. Hamburger Schüler*innen Ultimate-Meisterschaft

Am letzten Freitag im Februar sind in Hamburg die 13ten Norddeutschen Schüler*innen-Meisterschaften im Ultimate ausgespielt worden. Aufgrund des hohen Andrangs sind ab der kommenden Saison Qualifikationsturniere erforderlich. Das Spielniveau war erfreulich hoch und obwohl die meisten Teilnehmenden nicht regelmäßig Ultimate spielen, wurden alle angehalten einen Spiritzettel auszufüllen. Im zweiten Jahr wurde in den Spielklassen Mittel-/Unterstufe und Oberstufe der „Franz Reisgies-Spiritpokal“ vergeben. Ohlstedt setzte sich sportlich bei den Oberstufenschülern durch und erhielt in der Unter- und Mittelstufe den Spiritpokal. Umgekehrt erreichte das Christianeum den sportlichen Sieg bei den jüngeren und die beste Spiritwertung in der Oberstufe. Die Organisatoren Ed Glindemann, Dirk Steinmann und Dremu Runte hoffen, dass das große, an Hamburger Schulen vorhandene Potenzial absehbar auch in die Clubs wandert. Vor- und Nachberichte unter schultimate.de.

Auftakt zur bayerischen U14 Ultimate-Winterliga

Am letzten Samstag im Februar hat in Haldenwang im Allgäu der erste Spieltag einer bayerischen Winterliga für U14 Ultimate-Teams stattgefunden. Immerhin drei Teams sowie einige noch jüngere Nachwuchsspielende trafen sich für die erste Runde. Bayerischer Meister wird dasjenige Team, das über mehrere Spieltage die konstant beste Leistung abgeliefert haben wird. Nach dem ersten Spieltag liegen die Junior Wolves aus Augsburg (FC Haunstetten) in Führung, die ihre beide Spiele gegen Lufos und MuH-Schumpa deutlich gewannen. Die Lufos, das Schülerteam des Ludwigsgymnasiums München, verloren auch ihr zweites Spiel gegen die gastgebenden Schumpa des TV Haldenwang (MuH steht für „Mir us Haldenwang“), freuten sich aber über die besten Fairplay-Bewertungen und den damit verbundenen Spiritpreis. Außer Konkurrenz fanden Spiele der Haldenwanger U11-Kinder statt, die unter dem Teamnamen „Meggl“ gegen die teilnehmenden U14-Mannschaften antraten. Am Nachmittag spielten die drei U14-Teams in durchmischten Hat-Teams nochmals gegeneinander.


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