Frisbeesport Nachrichtensplitter sechs, Mai 2018

3. Hamburger Schulmeisterschaften im Discgolf

Am Dienstag 15. Mai 2018 trafen sich mehr als 30 Jugendliche zu den dritten offenen Hamburger Schülermeisterschaften im Discgolf. Gestartet wurde in gemischten Flights auf 9 Bahnen. Danach wurde für die Finalrunde auf 7 Bahnen neu gemischt. Erstmals dabei war eine Gruppe an Grundschülern (drei Jungs von Frisbeevätern). Unter den Mini Juniors setzte sich Oke Kriese (4. Klasse Louise Schröder Schule) vor Ben Vorrath (3. Klasse Grundschule Kielortallee) und Joe Luke Glindemann (3. Klasse Grundschule am Heidberg) durch. Bei den Schülerinnen siegte Leonie Baumgart (10. Klasse, Johanneum) vor Nihal Ahmad (9. Klasse) und Helene Meier (9. Klasse, beide Gymnasium Marienthal). Unter den Juniors der Mittelstufe 3 gewann Johann Tolkmitt (8. Klasse) vor Hugo Göttsche (7. Klasse) und Ben Wesse (9. Klasse, alle drei Johanneum). Deutlicher Gesamtgewinner und Sieger in der Division Oberstufe wurde Ivo Schünemann (12. Klasse Johanneum). Organisator Dremu Runte lobte als besonders erfreulich das in der Breite gestiegene Spielniveau in allen Altersstufen. Im Leading Flight näherten sich die Ergebnisse schon dem Kurspar an. Nachmittags fand an selber Stelle noch eine Lehrerfortbildung Discgolf statt.

Delmenhorster Discgolfer formieren sich neu

Sascha Sebastian Rühl hat Mitte Mai im Delmenhorster Kreisblatt über die wieder verstärkten Aktivitäten der örtlichen Discgolfer geschrieben. Unter obigem Titel schreibt er von  der wachsenden Gruppe an Freizeit- und Turnierspielenden in der niedersächsischen Stadt nahe bei Bremen. Im vergangenen Jahr hatten Andreas Harthus und Philip Voß ein Turnier in der Graft organisiert, das auch genehmigt worden war. Infolge heftiger Kritik des Nabu wurde das Turnier jedoch kurzfristig wieder abgesagt. Zunächst ist aktuell weiteres Turnier geplant, doch die Aktivposten arbeiten weiter auf das Ziel hin, im hinteren Bereich der Graftanlagen einen Parcours mit möglichst 18 Bahnen zu installieren. Die Delmenhorster Politik stand Discgolf im vergangenen Jahr positiv gegenüber. Aktuell wird einmal wöchentlich, immer mittwochs um 17:30 Uhr trainiert.

Frisbeesport-Aktivitäten in Erfurt, Köln und Gütersloh

Die Thüringer Allgemeine berichtet von der Ultimate Hochschulsport-Gruppe der Uni Erfurt, die sich im Umbruch befindet und sich den neuen Namen „Airguides“ zugelegt hat. Zuletzt fand vor fünf Jahren das Turnier „Waidwurf III“ statt. Jonas Brandmaier, der zum Wintersemester 2017 wegen seines Masterstudiums nach Erfurt gezogen ist, baut das Team aktuell neu auf. Training ist mittwochs von 20 bis 22 Uhr am Sportplatz am Nordpark. – Im Rahmen des DFB-Pokalfinals der Frauen hat in Köln wie in jedem Jahr ein großes Familien und Fanfest stattgefunden, bei dem auch eine Frisbeewurfwand (Foto) und ein Kleinfeld Ultimate Frisbee aufgebaut wurden, gemeinsam betreut von ASV Köln und DJK Wiking Köln (siehe dortigen Bericht). Mehrere Dutzend Kinder und Jugendliche probierten dabei den Teamsport erstmals aus. An Fronleichnam, 31. Mai 2018, findet beim ASV Köln ein nächster Schnuppertag statt, betreut von Caroline Tisson. – Bereits vier Tage früher, am 27. Mai 2018, richtet die Gartenschaupark GmbH in Rietberg-Neuenkirchen bei Gütersloh anlässlich des internationalen Kindertages am einen großen Weltspieltag aus. Mit dabei ist laut gueterslohtv.de auch Ultimate Frisbee mit einem Angebot des TV Verl.

Die Cracker Jack-Legende

In einer Sammlergruppe auf Facebook hat Teresa Gaman die Cracker Jack-Legende kolportiert, die ihr von einem Dudley zugetragen wurde. Demnach hätten bereits in den 1920-er Jahren, noch lange bevor Bleche der Bäckerei Ma Frisbie’s durch die Luft geworfen wurden, mit kleinen Cracker Jack Kuchenböden gespielt. Die kleinen Bleche mit einem Durchmesser von etwa 4,45 cm hätten für die damaligen kleinen Menschen die perfekte Größe gehabt. Mithilfe dieser Cracker Jack-Formen sei entdeckt worden, dass flache Würfe weit fliegen und eine angewinkelte Scheibe im Bogen fliegt („flat flip flies straight, a tilted flip curves“). Es habe Cracker Jack-Festivals und –Turniere gegeben. Ein Anthropologe aus Yale habe von den „Cracker Jackers” gehört, sei in ihr Land gefahren und begeistert von ihrem Spaß zurückgekommen nach Yale. Für die Studenten, die versucht hätten, die Spiele zu kopieren, seien die Cracker Jack-Kuchenformen zu klein gewesen. Stattdessen hätten sie sich dann erst der größeren von Ma Frisbie’s bedient. Die Cracker Jackers wurden im Laufe der Jahre vergessen und stattdessen wurde die „Frisbie”-Legend geboren. Die kleinen Blechformen gelten daher heute als heiliger Gral von Mindisc-Sammlern in Erinnerung der Tatsache, dass unser Sport „Cracker Jack” heißen sollte.


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