Frisbeesport-Ergebnisse Pfingsten 2015

torsten_baus_weilheimDiscgolf: Spannendes Prodigy MajorTour-Turnier in Weilheim

Auf Deutschlands ältester Discgolf-Anlage im bayerischen Weilheim fand Ende Mai das zweite Prodigy GermanTour Major Event der Discgolf-Abteilung des DFV in diesem Jahr statt. 66 Teilnehmer konnten für das Pfingstturnier gemeldet werden, die in vier Runden die Sieger in fünrf Spielklassen ermittelten. In der offenen Spielklasse führte über drei Runden der Potsdamer Torsten Baus (Foto), der erst beim Finale durch den amtierenden Deutschen meister Dominik Stampfer aus Heidenheim abgefangen wurde. Auf den zweiten Platz spielte sich Baus’ Vereinskollege Jerome Braun von den brandenburgerischen Hyzernauts an. Vier der fünf Divisionssieger in Weilheim waren dieselben wie beim Major-Tour-Auftaktturnier in Hesselbach. Nur bei den Frauen hatte zum Auftakt in Abwesenheit von Susann Fischer die Schweizerin Natalie Hollokoei gewonnen.

majortour_weilheimAls Sieger gekürt wurden bei den Grandmasters (über 50) Wolfgang Kraus mit 200 Würfen vor George Braun (209) und Michael Voglmeyer (211), bei den Masters  (über 40) Michael Kobella (185) vor Michael Lüders (197) und Oliver Möllemann (198), bei den Frauen Susann Fischer (219) vor Katrin Freyberg (230) und Christine Hellstern (232), bei den Junioren Henrik Streit (200) vor Maik Hartmann (201) und Lukas Klingbeil (203), sowie in der Open Division Dominik Stampfer (179) vor Jerome Braun (182) und Taddeus Winkelbeiner und Jochen Baus (beide 183). Es folgten Ralf Hüpper auf Platz 5 (184) vor Junioren-Europameister Marvin Tetzel und Marian Ludwig (beide 185), Kervion Konsorr (187) und Michael Stelzer (189). Siehe auch den ausführlichen Nachbericht.

Discgolf: Froese vor Mossig und Mossig bei 7. Allgäu Open

Bei den 7. Allgäu Open traten am Pfingstsonntag in Ofterschwang insgesamt 43 Teilnehmer in drei Spielklassen an. Bei den Masters gewann Lucca Seipenbusch mit dem besten Tagesergebnis (118 Würfe) vor Werner Riebesel (121), Arno Lingenhel (126) und Anton Abrell (127), bei den Junioren setzte sich Markus Abrell (129) vor Kevin Suhm (137), Florian Lengenhel (138), Moritz Leimgruber (139) und Felix Leimgruber (149) durch. In der offenen Division siegte Alexander Froese mit einem Wurf Vorsprung (122) vor Joscha Mossig (123) sowie gleichauf Markus Mossig. Konrad Haarmann und Sebastian Werner (alle 128).

MAYDAY15 finalists_GERU23_dark-GER_lightMixed Ultimate: Mayday Mixed in Leipzig

Anfang Mai feierte in Leipzig mit dem „Mayday Mixed“ ein neues Event Premiere, bei dem acht Teams um den Turniersieg spielten, darunter drei aus Polen sowie zwei deutsche Nationalteams. Das Format sah neben reichlich Spielzeit auch genügend Zeit für Übungseinheiten und für Entspannung vor. Daher ging es bereits am Freitagnachmittag auf den neuen permanent markierten Vereinsfeldern los. In den beiden Vorgruppen setzten sich die deutschen Nationalteams der Erwachsenen und U23 durch, wobei die erwachsenen Mühe mit „FLOW“ Breslau hatten, und das U23-Team gegen die gastgebenden „Saxy Divers“ Leipzig. Im Viertelfinale setzte sich „FLOW“ (Halbfinalist des EUCF 2014) knapp gegen die „Saxy Divers” durch und traf im Halbfinale auf das deutsche U23-Nationalteam. Dieses Spiel war das spektakulärste des Turniers, hart umkämpft und mit dem besseren Ausgang für das deutsche U23-Team. Im Finale setzte sich das deutsche Mixed-Team (dunkel) gegen U23 (hell) durch (Bild s. http://saxydivers.de/index.php/bilder). Beide befinden sich in der Vorbereitung auf internationale Meisterschaften, die EM der Erwachsenen in Kopenhagen und die U23-WM in London. Im kleinen Finale besiegte „FLOW“ Warschau „Paradisco” Jena. Die „Saxy Divers” erreichten Platz 5 gegen „Zawierucha” Warschau, gefolgt von „Drehst’n Deckel“ und „RJP“ Warschau. Bei der Spiritbewertung erzielte das deutsche U23-Team den besten Durchschnittswert, gefolgt von „FLOW“, „Zawierucha“ und den „Saxy Divers“ (alle drei gleichauf).


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