Neuigkeiten aus den Bundesländern, März 2015

Logo-LVF-BWBaden-Württemberg: Ultimate-Spieler siegt bei Liegestützenwettbewerb

Über ein Kuriosum, das am Rande der Sportlerehrung der Stadt Ditzingen stattgefunden hat, berichten gleichermaßen die Leonberger Kreiszeitung und die Stuttgarter Zeitung.  Der Moderator forderte Kraftsportler Denis Sauter, Handballer Stefan Kiele und Ultimater Patrick Hans zu einem Liegestützenwettbewerb heraus. Als erster stieg nach 36 Stützen der Handballer aus, als zweiter nach 48 Liegestützen der Kraftsportler. Dieser gab entschuldigend ein zweieinhalbstündiges Brusttraining am Vortag an. Zudem wurde die Herkunft des Teamnamens „Sugar Mix“ verraten (10. Platz auf der 1. Liga der Mixed-DM 2014 outdoor): „Sugar ist Stuttgart ohne alle ‚t’s“, erklärte eine Spielerin. 24 Spielerinnen und Spieler der TSF Ditzingen wurden geehrt.

Hessen – MTV Gießen engagiert sich für Ultimate

Neben einem kleinen Nachbericht zum Hallenturnier in Gießen, dem 6. „Ultimate G(en)ießen“ powered by Ovag, hat die Giessener Allgemeine ein ausführliches Interview mit dem Ultimate Trainer des MTV Gießen, Robert Hamann, geführt. Unter der Überschrift „Was ist Ultimate Frisbee?“, beschreibt er das Spielziel, die Bewegung der Scheibe, die Feldgröße sowie den Wechsel des Scheibenbesitzes. Er erläutert auch das Prinzip der Selbstregulierung des Sports gemäß dem „Spirit of the Game“. Zudem geht er auf den Ligenbetrieb in Deutschland und die Spielmöglichkeit seit sieben Jahren in Gießen ein. Beim Turnier mit sechs Teams war im Finale das Heimteam „Kolibri Brigade“ 15:16 gegen „Orycteropus Afer“ Marburg (der lateinische Name für das gemeine Erdferkel) unterlegen.

Mecklenburg-Vorpommern: Beitrag zu DFV-Vize Jens Spiegelberg

Der für die Finanzen des Verbandes zuständige DFV-Vizepräsident Jens Spiegelberg wurde in der Ostsee-Zeitung Vorpommern zitiert:

„Ich freue mich sehr über die Neuwahl. Den Frisbeesport auf einer solchen Ebene vertreten und unterstützen zu können, ist eine ganz besondere Ehre“ .

OZ_09.04.2015_Greifswalder-wird-VizeEr war im Vorjahr erstmals zum Finanzverantwortlichen gewählt und in diesem Jahr im Zusammenhang mit organisatorischen Änderungen in den Stand eines Vizepräsidenten erhoben worden. Der Beitrag erwähnt zwei der drei in Mecklenburg-Vorpommern existenten Frisbeesport-Vereine, die in Greifswald ansässig sind: der Discgolf-Verein „Schwebedeckelkombinat Tschaika“ und die Ultimate-Abteilung „Griffin`s Lehre“ an der HSG Uni Greifswald, die Ende Juli im Strandbad ein Turnier durchführen wird. Der dritte Verein im Nordosten sind die „Endzonis“ Rostock.

Logo-NFSVNiedersachsen: Tobias Behrens kündigt Titelverteidigung an

Der Sieger der 5. Auflage der Salzgitter Island Challenge hat Großes vor: Tobias Behrens von den „Tee-Timers“ Wolfenbüttel hat für das kommende Jahr die Titelverteidigung bei dem German Tour-Turnier angekündigt. Und das, nachdem bei dem Discgolf-Turnier in den vergangenen fünf Jahren der Sieger jeweils aus einem anderen Bundesland kam. Die Braunschweiger Zeitung berichtet vom Turnierverlauf, bei dem Tobias Behrens seinen Vorsprung nach der ersten Runde mit nur 46 Würfen in der zweiten fast noch eingebüßt hätte. Mit nur einem Wurf Rückstand wurde Torsten Baus aus Potsdam Zweiter, übrigens ein Neffe des Discus-Olympiasiegers Udo Beyer. Auf den weiteren Plätzen drei weitere „Tee-Timer“, Gene Rüdiger, Elias Güldenhaupt und Junioren-Europameister Marvin Tetzel.

Logo_FV-NRWNordrhein-Westfalen: Discgolf soll in Bocholt zur Institution werden

Gleich mehrere Beiträge haben sich im März mit dem zweiten Discgolf-Turnier am „Aasee“ befasst. Die zweite Auflage war erstmals offiziell als dritte Runde für den Discgolf NRW-Pokal ausgeschrieben. Gewinner waren Hartmut Wahrmann in der A-Klasse (NRW-Verbandsliga) mit 78 Würfen und Patrick Hennecke (beide DSG Lünen Lakers) in der B-Klasse (Bezirksliga) mit 82 Würfen. Im Bocholter-Borkener Volksblatt wird DFV-Vizepräsident und NRW-Frisbeesport-Verbandspräsident Werner Szybalski zitiert:

„Wir möchten auf die Stadt zugehen, damit am Aasee einige feste Körbe installiert werden, weil offenbar mehr Potenzial da ist, als wir vermutet haben.“

Frei nach dem Motto: Wer „Aa“ sagt, muss auch „Be“ sagen.

St.Ingbert-IndiansRheinland-Pfalz/Saarland: Saarbrücker Zeitung besucht „St. Ingbert Indians“

Nach dem Aufstieg in die 2. Liga Open Ultimate indoor hat die Saarbrücker Zeitung den St. Ingbert Indians einen Trainingsbesuch abgestattet. Die Zusammenfassung gibt den Tenor vor: „Den Spielern ist aber nicht nur alleine die Liga-Zugehörigkeit wichtig. Für sie steht der Spaß im Vordergrund.“ Zitiert wird Anke Fatscher, Vizepräsidentin des Frisbeesport-Landesverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland:

„Anders als bei Sportarten wie Fußball oder Handball geht man bei uns aufs Feld und muss keine Angst haben, dass man böse verletzt wird. Ultimate ist zwar hart, dafür aber fair.“

Der Vorstand Ultimate des Landesverbandes Martin Swat ergänzt:

„Bei uns ist alles vertreten: alt und jung, Männer und Frauen – jeder spielt miteinander. Das ist wirklich besonders und gibt es in anderen Sportarten sehr selten.“


«


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.