Restart Ultimate-DM ein voller Erfolg

Meisterinnen- und Meisterteams der 1. Ligen Frauen und Open von 2019, Mainzelmädchen und Bad Skid, setzen sich in engen Finalen gegen Berliner Teams jeweils erst im Universe Point durch

Am zweiten Wochenende im September haben parallel an zehn verschiedenen Standorten bundesweit die verschiedenen Ligen im Single Gender Ultimate als Restart-DM 2021 stattgefunden. Es spielten 18 Frauenteams und 45 Openteams nur an einem Wochenende anstatt wie sonst üblich an zweien, und ohne Auf- und Abstieg. Auch ging es nicht um reguläre Meistertitel, sondern „nur“ um diejenigen beim „Restart“.

Insgesamt traten 18 Frauenteams zur 1. Liga in Berlin sowie zu den beiden 2. Ligen Nord in Aachen und Süd in Tübingen an, sowie 45 Openteams zu den verschiedenen Turnieren der ersten, zweiten und dritten Ligen. Wie in der Vorwoche bei der Restart-DM im Mixed-Ultimate wurde die 1. Liga Open mit insgesamt 16 Teams aufgeteilt in zwei Turniere mit den oberen und den unteren acht Teams, in Massenbach bei Heilbronn und in Karlsruhe. Die 2. Open-Ligen Nord und Süd fanden in Bonn und in München statt, die drei 3. Ligen Nordwest in Duisburg, Nordost in Magdeburg und Süd in Würzburg.

Um es vorweg zu nehmen: Restart-Meister*innen im Frauen-Ultimate und im Open-Ultimate wurden jeweils auch die Meister*innen-Teams der letzten regulären DM von 2019. Doch beide Finale waren sehr enge, heiß umkämpfte Spiele auf hohem Niveau, die jeweils erst mit dem Universe Point 15:14 für die Mainzelmädchen (Feldrenner Discsport Mainz) gegen jinX (TiB 1848), bzw. 13:12 für Bad Skid (TSV Massenbach, Fotos links: Beutelspacher) gegen Wall City (TiB 1848) endeten. Doppelsieg für Mainz: Die Mainzelmädchen erhielten in ihrem Turnier auch die besten Spirit-Bewertungen.

Im Gegensatz zu den Mainzelmädchen, die ungeschlagen blieben, hatte Bad Skid in der Vorrunde eine deutliche Niederlage 8:15 gegen Wall City (Fotos rechts: Kudrisch) einstecken müssen. Im Finale gelang es ihnen jedoch nachzujustieren und erneut als Sieger vom Platz zu gehen. Der Sieg ist überschattet von einer Knieverletzung Holger Beuttenmüllers, die ohne Fremdeinwirkung auftrat und ihn bei der Vorbereitung auf die World Games 2022 zurückwirft.

In der 1. Liga Open holte sich MUC (ESV München) Platz 3 durch ein 15:11 gegen Ars Ludendi (FSV AL Darmstadt), nachdem den Darmstädtern in der Vorrunde in einem sehr cleanen Spiel der 15:14-Sieg gegen MUC gelungen war. In der 1. Liga der Frauen konnten die Heidelbärchen (TV Eppelheim, MTV Karlsruhe) im Spiel um Platz 3 die Seagulls (1. FC HH Fischbees) mit 15:11 besiegen.

In den 2. Ligen der Frauen setzten sich die Frizzly Bears (DJK Westwacht Aachen) vor U de Cologne (ASV Köln) durch, die sie mit 13:12 besiegen konnten. In der 2. Liga Süd gewann MissTÜriös (SV 03 Tübingen vor MarGie (VfL 1860 Marburg/MTV 1846 Gießen), durch einen 15:12-Sieg der Tübingerinnen im direkten Aufeinandertreffen.

In der 2. Open Liga Nord setzte sich Frühsport 02 (ASV Köln) ungeschlagen durch vor Bonnsai (Frisbeesport Bonn), entschieden durch ein 15:11 im direkten Vergleich. In der 2. Liga Süd gewann das Team des PTSV Jahn-Wahn Freiburg (genannt „Kiel 2“) vor den Wolpertingern (ESV München). Der direkte Vergleich endete denkbar knapp 15:14 für Freiburg.

Damit zu den Siegerteams der 3. Open-Ligen. Im Nordosten untermauerte Berlin seine steigende Bedeutung mit dem Durchmarsch des aus der Jugend kommenden Teams Disckick (TiB 1848) vor EazyEastCoast (Endzonis Rostock).

Im Nordwesten kam es tatsächlich zu einem Fünfervergleich von fünf Teams mit jeweils 3 Siegen und zwei Niederlagen. Infolge der Punktedifferenzen setzte sich DU bist Frisbee (PSC Duisburg) vor den Caracals (ETG 47 Wuppertal), den Bonobos (TV Frisch-Auf Altenbochum), den 7 Todsünden (SV-Heide Paderborn) und den TeKielas (Ultimate Frisbee Kiel) durch.

Im Süden schließlich gewannen die Ultimate Spice Boys (FT Würzburg) vor enerGi (MTV 1846 Gießen). Würzburg schlug Gießen im entscheidenden Spiel 15:12.

Der DFV bedankt sich herzlich bei allen Ausrichter*innen, Helfer*innen und Spieler*innen und hofft darauf, in der kommenden Saison wieder eine reguläre Meisterschaftssaison Ultimate outdoor spielen zu können.

Die Heilbronner Stimme hat einen Nachbericht zur 1. Liga Open verfasst. Dort wird fälschlich vom 9, Meistertitel gesprochen. Richtig ist Bad Skid hat bereits neun Meistertitel und dieser fällt als Restart-Meisterschaft außer die Reihe. Die Spiele des Hauptfeldes von der 1. Liga Open Top8 wurden livegestreamt und sind hier zu sehen: https://www.youtube.com/c/DeutscherFrisbeesportVerband.


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