Titelverteidiger setzen sich bei Ultimate-DM 2016 durch

Woodchicas-Frauen-outdoor-Meisterinnen2016Bei den Frauen gewinnen „Woodchicas“ (ESV München) insgesamt 9. Titel – in der offenen Division machen „Bad Skid“ (TSV Massenbach) den sechsten Titel in Folge perfekt

Dresden – Unter hervorragenden äußeren Bedingungen fanden am ersten Septemberwochenende im Dresdner Sportpark Ostra die 36. Deutschen Meisterschaften im Ultimate outdoor statt. bei den Frauen verteidigten die „Woodchicas“ (ESV München, Foto) erfolgreich ihren Titel und sind somit nur noch eine von 10 Meisterschaften entfernt. In der offenen Division bestätigte „Bad Skid“ (TSV Massenbach) ein weiteres Mal seine Vormachtstellung und errang den sechsten Meistertitel in Folge.

„Saxy Berries“ erstmals im Frauenfinale

In der 1. Frauenliga mit 8 Teams kam es nach denn Vorgruppen zu drei deutlichen Viertelfinal-Partien, lediglich die „Mainzelmädchen“ (Feldrenner Discsport Mainz) mussten den Universe Point nutzen, um ihren Sieg gegen die „Frizzly Bears“ (DJK Westwacht Aachen) 14:13 einzufahren. In den Halbfinalen dann zwei enge Partien: Die Titelverteidigerinnen „Woodchicas“ konnten die „Frankas“ (Spvgg. Franken) auf Distanz halten und fuhren den Sieg mit drei Punkten nach Hause (15:12). Die Mainzerinnen unterlagen – erneut im Universe Point – nach einem hart umkämpften Spiel 10:11 gegen die „Saxy Berries“ (SG ATV Leipzig/USV halle).

Damit stand die Spielgemeinschaft aus Sachsen und Sachsen-Anhalt zum ersten Mal – und dann noch im eigenen Bundesland – im Frauenfinale. Dieses entwickelte sich jedoch relativ einseitig. Die „Saxy Berries“ hatten der Erfahrung und Präzision der Münchnerinnen nicht genug entgegenzusetzen und verloren so 8:15, konnten sich am Ende aber dennoch über den Vizemeistertitel freuen. Im Spiel um Platz 3 kam es für die „Mainzelmädchen“ im dritten Spiel in Folge zu einem Ende per Universe Point. Dieses Mal konnten sie wieder das bessere Ende für sich verbuchen und sicherten sich mit 12:11 gegen die „Frankas“ den dritten Platz.

Die weiteren Plätze der 1. Frauenliga: Auf Platz 5 die „Frizzly Bears“ nach 14:12 gegen „Margie“ (SG VfL 1860 Marburg / MTV 1846 Gießen), auf Platz 7 die „GoHo Girls“ (TSF Ditzingen) nach 14:12 gegen „JinX“ (TiB 1848 Berlin). In der 2. Frauenliga gewannen die „Seagulls“ (1. FC Hamburger Fischbees) das Finale 15:10 gegen „U de Cologne (ASV). Im Spiel um Platz 3 besiegten die „Heidschnucken“ (Funatics Hannover) „Paradisca“ (USV Jena mit 10:9).

„Bad Skid“ und „Frank N“ ungeschlagen im Finale

BadSkid-6.Open-outdoor-MeistertitelIn der offenen Division traten in drei Ligen jeweils zehn Teams in zwei Vorgruppen an. In Liga 1 und 3 spielten die Zweit- und Drittplatzierten der beiden Vorgruppen jeweils ein Prequarter, während in Liga 2 die Dritt- und Viertplatzierten ein solches Prequarter gegen den Abstieg spielten. In Liga 1 kam es damit zu den Halbfinalen zwischen Titelverteidiger „Bad Skid“ (Foto) und den „Frizzly Bears“ (DJK Westwacht Aachen) sowie zwischen dem anderen Gruppensieger „Frank N.“ (Spvgg. Franken) und „M.U.C.“ (ESV München). Die beiden Spiele endeten deutlich 15:6 resp. 15:7. Im Spiel um Platz 3 setzte sich „M.U.C.“ 15:12 gegen die „Frizzly Bears“ durch, während im Finale „Bad Skid“ Ernst machte und beim 15:9 „Frank N.“ kein Cahnce ließ.

Das Spiel um Platz 5 entschied „Wall City“ (TiB 1848 Berlin) mit 15:14 gegen die „Heidees“ (TV Eppelheim). GumibärchenAm Tabellenende setzte sich „Hardfisch“ (1. FC Hamburger Fischbees) mit zwei Siegen zum Abschluss auf Rang 7 vor „Die 7 Schwaben“ (TSF Ditzingen) sowie den „Hässlichen Erdferkeln“ (VfL 1860 Marburg) vor dem „Hucks Ultimate Club Berlin“. In Liga 2 setzten sich ungeschlagen die „Gummibärchen“ (MTV Karlsruhe, Foto-Gif) vor der „Frisbee Family“ (ART Düsseldorf) durch, gefolgt von „Frühsport 0,2“ (ASV Köln) und den „Bad Raps“ (TV Bad Rappenau). Die Plätze 15 bis 18 Open gingen an die „Wolpertinger“ (ESV München), „Hund Flach Werfen“ (Frisbeesportclub Berlin), „Deine Mudder Bremen“ (TV Eiche Horn) und die gastgebenden „Drehst’n Deckel“ (Frisbeesportclub Dresden). Im Spiel um die rote Laterne gewannen die „TeKielas“ (Frisbeesportclub Kiel) gegen die „Goldfingers“ (Frisbeesportclub Potsdam).

In der dritten Open-Liga konnte sich „UFO“ (Ultimate Frisbee Osnabrück) vor „GeRey“ (TuS Geretsried) durchsetzen, gefolgt von den „Funatics“ (Frisbeesportclub Hannover) und den „Feldrennern“ (Discsport Mainz). Alle Ergebnissse unter http://scores.frisbeesportverband.de/.


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