Frisbeesport Nachrichtensplitter drei, September 2019

Gute Presse nach Jugend Ultimate-DM in Kamen

Nach der erfolgreich durchgeführten Jugend Ultimate-DM Mitte September 2019 in Kamen (der DFV berichtete hier) wurden mehrere positive Presse-Veröffentlichungen erzielt. So berichtete der Hellweger Anzeiger: „300 Frisbee-Spieler zu Gast in Kamen – und ein Heimteam auf dem Treppchen“ – in Bezug auf das gute Abschneiden des U17-Teams des TV Südkamen, das Bronze gewonnen hat (Foto). Kamen-Web zollt sogar „Viel Lob für Frisbee-Premiere am Schulzentrum“. Darin wird der Vorsitzende des Kreis Sportverbandes Unna Martin Kusber zitiert:

„Das Turnier war super organisiert. Ich habe es mehrfach erlebt, dass sich Leute für die Organisation bedankt haben. So etwas ist nicht selbstverständlich.“

Das betont auch der Nachbericht des Sportkreises Unna. Turnierdirektor Uwe Kikul lobt darüber hinaus die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Kamen. Der Beitrag von Christoph Volkmer auf Kamen-Web.de nennt zudem die Siegerteams in allen Altersklassen und weist daneben eine umfangreiche Fotostrecke auf. Uwe Kikul hatte bereits im Vorfeld auf lokalkompass.de auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Zwei weitere Vorberichte von Antenne Unna sind über die Ausrichter-Homepage csi-kamen.de zu finden. Zudem steht ein Nachbericht aus Kölner Sicht bei frisbee-sport.de.

Erfolgreiches 23. Sun of the Beach in Warnemünde

Am Wochenende Mitte September 2019 stand in Rostock-Warnemünde nach einem Jahr Pause das bereits 23. Strandturnier Sun of the Beach der Endzonis an, zu dem 22 Teams aus ganz Deutschland angereist waren. Während der Samstag noch prächtiges Wetter mit Sonnenschein und leichtem Wind bereithielt, setzte das Wetter den Spielenden am Sonntag mehr zu. Das Finale musste bei extremem Wind und einsetzendem Regen gespielt werden. Am Ende belegte der Freundeskreis Quattro Stazioni den ersten Platz vor Catch ‘em All aus Celle und Disckick aus Berlin. Der Spiritpreis ging an die Huskies. Neben dem Turnier der Erwachsenen trafen sich am Samstag auch einige Kinder und Jugendliche aus Rostock und Umgebung, sowie ein Team aus Hamburg zu einem Jugend-Hatturnier. Für viele war es das erste (Strand-)Turnier, bei dem sie live dabei sein konnten. Die Endzonis (Foto) bedanken sich nochmal bei allen Teilnehmenden und freuen sich auf die nächste Ausgabe im Jahr 2020. Vom Turniersamstag berichtete auch der NDR.

Junior Florian Lingenhel sorgt für Aufsehen auf der Eninger Weide

Beim 5. GCA Thrownatur Cup auf der Eninger Weide hat Stephan Müller aus der Schweiz mit 204 Würfen nach vier Runden den Sieg in der offenen Divison erzielt. Damit lag er ganze 10 Würfe vor dem zweitplatzierten Jens Fröhlich (SAV OG Eningen, 214) und weitere drei vor Peter Erdmann (Sportclub Albuch WSCA, 217) auf Rang drei. Veranstalter war der Schwäbische Albverein, Ortsgruppe Eningen, auch bekannt als Discgolfclub Achalm, DGCA. Für einiges Aufsehen sorgte der österreichische Junior Florian Lingenhel, der mit 216 Würfen nicht nur bester Jugendspieler war, sondern auch das insgesamt drittbeste Ergebnis erzielte. Nach der ersten Runde mit 62 Würfen spielte er anschließend drei Runden auf Toplevel (einmal 52 und zweimal 51 Würfe). Bei den Frauen setzte sich Lokalmatadorin Maren Moßig mit 262 Würfen durch, vor ihren Teamkolleginnen Julia Burkhardt (276) und Ellen Lambur (292). Bester Master (Ü40) wurde Alexander Müller (DG Guerilla Augsburg) mit 225 Würfen, vor seinem Teamkollegen Stefan Pientschik (231) und Christian Nixdorf (SAV OG Eningen, 235). Dem Master Markus Jeschek (DG Guerilla Augsburg) auf dem geteilten fünften Platz gelang ein Ass auf Bahn 8. Bei den Grandmasters (Ü50) siegte der ortsansässige Ralf Schlotterbeck (233).

Geschichte der Entwicklung des Deutschen Rekords im Frisbee-Weitwurf

Im Rahmen der Aktualisierung der DFV-Homepageseite „Weltmeister und Weltrekorde“ wurde erstmals eine (noch unvollständige) Darstellung hinterlegt, wie sich der Deutsche Rekord im Frisbee-Weitwurf entwickelt hat (untere Hälfte der Seite unter der Überschrift Weltrekorde). Durch Recherchen sind einige Top-Ergebnisse bekannt, beginnend mit der Siegesweite von der 1. Overall-DM im Jahr 1979 in Essen, über einige Weitwurf-Rekordmarken aus den 1990er Jahren in Deutschland bis hin zu den Spitzenweiten, die in den 2000er Jahren Chris-Max Voigt (Foto) und in den 2010er Jahren Simon Lizotte erzielt hat. Die beiden sind die einzigen Deutschen, die bisher vorübergehend den Weitwurf-Weltrekord innehatten, Chris Voigt 2001 mit 217,1 Metern und Simon Lizotte 2014 mit 263,2 Metern und 2016 – für zwei Tage – mit 275,5 Metern. Am letzten Tag desselben, stürmischen Events gelang dem US-Werfer David Wiggins Jr. der unglaubliche Versuch von 338 Metern. Dieser Weltrekord erscheint auf unabsehbare Zeit unschlagbar. Das gilt jedoch auch für den Deutschen Rekord von 314 Metern von Simon Lizotte als zweitweitester Wurf jemals weltweit. Chris Voigt hält aktuell den Weltrekord der über 35 Jahre alten Männer aus dem Jahr 2010 mit 212 Metern.


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