Anti-Doping

wada-logo1Das Medizinische und Anti Doping-Komitee des DFV

Das medizinische und Anti Doping-Komitee  des DFV hat im Jahr 2011 seine Tätigkeit aufgenommen. Damit hat sich der DFV den Kampf gegen Doping und für ein stärkeres Gesundheitsbewusstsein auf die Fahnen geschrieben. Es wird geleitet vom praktizierenden Arzt Dr. Jascha Wiechelt als Anti-Doping-Beauftragten. Er ist erreichbar unter antidoping@frisbeesportverband.de.

Die Welt-Anti Doping-Agentur WADA hat der WFDF die Übereinstimmung von Anti-Doping-Regeln und -Programm mit dem Welt-Anti Doping-Code bestätigt. Aktuell ist das DFV-Komitee damit beschäftigt gemeinsam mit der WFDF als internationalem Spitzenverband ein Anti Doping-Programm des DFV für 2016 aufzustellen und die Zusammenarbeit mit der Nationalen Anti Doping-Agentur NADA vorzubereiten.

Während der Weltflugscheiben-Verband (World Flying Disc Federation, WFDF) bereits im Jahr 2013 die vorläufige und im Jahr 2015 die dauerhafte Anerkennung durch das IOC erhalten hat, strebt der DFV noch nach einer offiziellen Anerkennung durch resp. einer Aufnahme in den Deutschen Olympischen Sportbund, DOSB.

Neben der Ausarbeitung des DFV Anti Doping-Programms ist die Hauptaufgabe des Medizinischen und Anti Doping-Komitees Bildung und Information. Es geht um den Schutz der Gesundheit der Athleten und darum, im Zusammenhang mit einer stärkeren medizinischen Betreuung auch ein wachsendes Bewusstsein gegenüber leistungssteigernden und gesundheitsschädlichen Substanzen zu entwickeln. Anti Doping-Kontrollen des DFV im Rahmen von Deutschen Meisterschaften sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.

Deutsche Kandidaten für den Flying Disc-Testing Pool

Das WFDF-Programm beinhaltet einen „Testing Pool” (TP), bei dem sich  Athleten weltweit zur Abgabe der so genannten „Whereabouts” verpflichten, was mit einer Eintragung in die ADAMS-Datenbank verbunden ist (Anti-Doping Analysis Management NADA-App-ScreenshotSystem). Das bedeutet, dass sie angeben müssen, wo sie täglich erreichbar sind. Für die Frist vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2014 hat sich der Open-Nationalspieler Christoph Köble vom Team „Bad Skid” dazu bereit erklärt und täglich seinen Aufenthalt angegeben. Für das Jahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2015 hat diese Aufgabe der deutsche U23 Open-Nationalspieler Jörg Reinert übernommen. In diesem Jahr fanden die U23 Ultimate-Weltmeisterschaften in London statt.

Für Teilnehmer bestimmter Nationalteams sind bereits seit der Ultimate-WM 2012 in Japan medizinische Ausnahmegenehmigungen nötig, die ausgestellt werden müssen, wenn Mittel eingenommen, die auf der Verbotsliste stehen. Eine solche Ausnahmegenehmigung („Therapeutic Use Exemption”) stellt für internationale Meisterschaften der WFDF aus (siehe nachfoglnde Dokumente). Gute Informationen bietet die Web-App der NADA, die sowohl für Android-Telefone als auch für I-Phones kostenfrei erhältlich ist (s. nebenstehenden Screenshot).

Unterlagen des Flugscheiben-Weltverbandes WFDF und des Welt-Anti-Doping-Verbandes WADA in englischer Sprache:

WFDF Anti-Doping-Programm 2011-2013
WFDF Anti-Doping-Regeln
WFDF-Anmeldebogen TUE (Therapeutic Use Exemptions)
WADA Prohibited List 2017  (Verbotsliste)
WADA-Athletenleitline (wichtige Fakten)
WADA Prohibited List 2016 (Verbotsliste)
WADA Prohib. List 2016 – Summary of Modifications (Änderungsübersicht)
WADA Monitoring Program 2016 (Überwachungsprogramm)
WADA-Doping-Kontrollprozess
WADA TUE-Erläuterungen
WADA Athleten-Aufenthaltsorte

DFV Anti-Doping-Beauftragter

Jascha-Wiechelt1Dr. Jascha Wiechelt
Otto-Fricke-Krankenhaus
Paulinenberg GmbH
Martha-von-Opel-Weg 34
65307 Bad Schwalbach
antidoping[at]frisbeesportverband.de