Frisbeesport-Nachrichtensplitter sechs, November 2015

DFV-LogoNeues auf der Orga- & Docs-Seite der Ultimate-Abteilung

Auf der Download-Seite der DFV Ultimate-Abteilung wurde nach dem Protokoll der Ultimate Junioren nun auch dasjenige der UA-Jahresversammlung am Rande der Outdoor-DM 2015 in Kassel hinterlegt (rechte Spalte unten). Auf derselben Seite wurden in der linken Spalte unter Ultimate-Spielregeln auch die neuen Regelmodifikationen Ultimate indoor hinterlegt. Zwei Verbesserungen darin auf der Seite zwei betreffen zum einen das Fortsetzen des Anzählens nach einer Spielunterbrechung, und dort vor allem den zuvor etwas unklaren einleitenden Satz, sowie zum anderen korrigierte und präzisierte Beispiele zum Stallcount.

Unterdessen hat Christian „Ulle“ Ulbrich als Leiter des UA Eventkomitees mitgeteilt, dass bei der Online-Abstimmung unter allen DFV-Vereinen eine klare Mehrheit die Vereinheitlichung des Ligensystems indoor ab 2016/2017 befürwortet. Demnach weitgehend durchgängig Ligen mit jeweils acht Teams gebildet. Dies bedeutet für die Ende November ausgespielte Mixed Ultimate-DM indoor, dass nur der Siebtplatzierte aus der 1. Liga in diesem Jahr absteigt. In den 2. Ligen (Nord und Süd) sowie in den 3. Ligen (vier Regionen) steigen die Erstplatzierten auf, ebenso in den vier 4. Ligen plus evtl. weitere Zweitplatzierte. In diesem Jahr werden nur der Siebte der 1. Liga und der Siebte derjenigen 2. Liga absteigen, in die dieser Absteiger kommt.

AOUCC2015_TeamsAsien-Ozeanien Ultimate-Meisterschaften in Hongkong

Vom 27. bis 29. November finden in Hongkong die diesjährigen Asien-Ozeanien Ultimate-Meisterschaften (AOUC2015) statt. Insgesamt 22 Teams aus elf Nationen mit rund 450 Spielerinnen und Spielern messen sich in den drei Divisionen Open, Frauen und Mixed. Zu den Favoriten zählen Japan und Australien. Die WFDF Kontinental-Meisterschaften werden ausgerichtet von der Hong Kong Ultimate Players Association. Angeblich soll es auch ein Live-Streaming einzelner Spiele geben.AOUCCbanner

WFDF-Logo2015Tim Rockwood ist neuer WFDF Marketing-Geschäftsführer

Der Vorstand des Flugscheiben-Weltverbands WFDF (World Flying Disc Federation) hat Tim Rockwood als neuen Geschäftsführer Broadcasting und Marketing ernannt. Seine Ziele in der neu geschaffenen Position sind Sponsorship-Einnahmen, TV-Abdeckung und  öffentlichkeitswirksame WFDF Meisterschaftsturniere sicherzustellen, beginnend mit der WFDF Ultimate-WM im Juni 2016 in London. WFDF-Präsident Robert „Nob“ Rauch erklärte, dass neben der weiteren Verbreitung des Sports mit Hauptaugenmerk auf die Athleten nun auch die Zuschauerbasis erhöht werden solle, um bereits 2024 als möglicher Olympische Zusatzsportart wahrgenommen zu werden. Daneben gelte es zum Erreichen der strategischen Ziele einen globalen Markenpartner zu finden. Tim Rockwood bringt dazu einige Erfahrung in der Entwicklung von Mainstream Sportarten ein und verfügt über ein ausgeprägtes Verständnis der Flying Disc-Sportarten. Tim Rockwood war unter anderem für ABC Sports bei den Olympischen Spielen in Sarajevo and Los Angeles tätig und Associate Producer bei ESPN, daneben hat er als Producer unter anderem NBA Basketball, US Leichtathletik-Meisterschaften und Meisterschaften in vielen anderen Sportarten abgedeckt, darunter auch Ultimate seit 1985, worin er seit 1977 selbst aktiv war. Tim Rockwood brachte seine große Freude über die neue Aufgabe zum Ausdruck.

Guam und Marokko jüngste WFDF-Mitglieder

Der Flugscheiben-Weltverband WFDF (World Flying Disc Federation) gibt bekannt, dass per Mitgliederabstimung Guam und Marokko als neue WFDF Mitgliedsverbönde anerkannt wurden. Zudem wurde die Mitgliedschaft Malaysias von einer vorläufigen auf eine reguläre hochgestuft. Mit der Guam Ultimate for All Association (GUFA), der Moroccan Flying Disc Association (MFDA) und der Malaysian Flying Disc Association (MFDA) hat WFDF nun 67 Mitgliedsverbände in 64 Nationen. WFDF-Präsident Robert „Nob“ Rauch freute sich über die Neuzugänge der Verbände auf den Kontinenten Afrika und Ozeanien. Er führte die Erfolge auch auf die Arbeit des WFDF-„Sport für alle und Entwicklungskomitees“ zurück und zeiget sich optimistisch mit dem jüngst neu ernannten WFDF Entwicklungs-Direktor Gabriele Sani bis 2017 das Ziel von 75 Mitgliedsnationen zu erreichen.


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