Frisbeesport-Nachrichtensplitter zwei, April 2012
Neuer Weitwurf-Weltrekord aufgestellt
Der Weltrekord im Frisbee-Weitwurf wurde auf 255 Meter erhöht. Der Rekordwurf gelang dem erst 16-jährigen David Wiggins Jr., der beim „High Desert Distance Challenge III“ in Primm im US-Staat Nevada den seit zehn Jahren bestehenden Rekord des Schweden Christian Sandström um 5 Meter überbot. Für den Wurf benutzte er der jugendliche Champion eine 134 Gramm schwere „Blizzard Champion Boss“-Scheibe von Innova, in deren Substanz angeblich für ein besseres Flugverhalten Luftblasen eingeschlossen sind. David Wiggins Jr. hält zudem aktuell die Rekorde der Jungen unter 13 Jahren mit 176 Metern und unter 14 mit 224 Metern. Das Turnier ist offiziell vom Flugscheiben-Weltverband WFDF anerkannt und der Rekord daher auch bereits auf der Homepage eingetragen. Ein ausführlicher Bericht samt Videoeinbettung unter http://www.texthilfe.de/allgemein/frisbee-film-funde-65.html.
Rimini – Vom 5.-9. April 2012 fand neben dem 22. „Paganello World Ultimate Cup“ auch wieder die „Paganello World Freestyle Challenge“ statt. Mit circa 1.500 Frisbeesportlern ist es eines der größten und bekanntesten Turniere der beiden Sportarten. Auch das Frisbee Freestyler-Team des SSC Karlsruhe war mit 10 Spielern fast komplett vertreten und stellte dabei rund ein Viertel der hochkarätigen Besetzung. Zudem aus Deutschland mit dabei Bianca Strunz (Berlin), Sascha Scherzinger (Köln) und Chris Bellaj (Nürnberg). Von Alex Leist
Deutsches Frauenteam unterliegt im Finale „Super Hot Pot“ – In Halbfinalen der drei Ultimate-Divisionen standen Teams mit deutscher Beteiligung
22. Auflage der inoffiziellen Beach Ultimate Club-WM über Ostern

Neun Frisbeesportler bei Sportlerehrung Karlsruhe ausgezeichnet
„Wiggins Clinics“ in München mit der deutschen Nationalmannschaft
Erstes Outdoor-Trainingslager des Frauen-Nationalteam in Berlin
Offene Norddeutsche Schüler-Meisterschaften parallel zu Junioren-DM in Münster – Von Ed Glindemann
Die Geschichte der Berliner Ultimateszene beginnt im Sommer 1983 und ist eng verbunden mit einem Namen: Stephen Defty (Foto aus dem Jahr 1985). Er ist der Vater der Ultimateszene Berlins. Stephen Defty ist 1957 in London, England, zur Welt gekommen und in St. Louis, Missouri, USA, aufgewachsen. 1976 begann er sein Psychologiestudium an der Tufts in Boston, Massachusetts. Hier lernte er Ultimate bei den „Flying Jumbos“ kennen, aus denen später nach dem Ende von „Aerodisc“ die „Rude Boys“ unter Steve Mooney hervorgingen. Von Robert Jablko.
Die Deutschen Junioren-Meisterschaften im Hallen-Ultimate 2012 sind erfolgreich in Münster zu Ende gegangen. In den drei Divisionen siegten nach spannenden Titelkämpfen „Together“ Gemmrigheim (Junior Open) sowie zweimal die Titelverteidiger „Bad Raps“ Bad Rappenau (U17 und U14, siehe