Verbands- und Ultimate-Vorstände bestätigt

Der Deutsche Frisbeesport-Verband und die DFV Ultimate-Abteilung führten ihre Jahresversammlungen unter Rekordbeteiligung online durch

Am Freitag 6. November 2020 und am Sonntag 8. November 2020 haben die DFV Ultimate-Abteilung und der Deutsche Frisbeesport-Verband ihre Jahresversammlungen 2020 online nachgeholt. Die Disc Golf-Abteilung hatte ihre Jahressitzung bereits vor dem ersten Lockdown durchgeführt.  

In Übereinstimmung mit dem sogenannten Covid-19-Gesetz, Artikel 2, wurden die beiden Sitzungen über die Videokonferenz-Plattform „Teams“ gehalten (siehe Ankündigung). Daneben hatten alle Delegierte einen personalisierten Zugang zum System „OpenSlides“, über das rechtssicher die Wahlen durchgeführt wurden. Thema beider Sitzungen war jeweils das Jahr 2019.

Insgesamt ist die Durchführung beider Sitzungen als Erfolg zu bewerten. Einerseits hat damit der wichtige Austausch mit den Delegierten der Mitgliedsorganisationen stattgefunden, andererseits sind durch die gefassten Beschlüsse auch die rechtlichen Fragen der Zuständigkeiten geklärt. Darüber hinaus wurde eine interessante Erfahrung gemacht, welche Vor- und Nachteile eine online-Versammlung gegenüber einer Präsenzveranstaltung bietet. Ein Vorteil ist die höhere Anzahl der Teilnehmer*innen an beiden Sitzungen im Vergleich zu den vergangenen Jahren, ein Nachteil der Umstand, dass sie sich nicht direkt in die Augen schauen können.

Auf der Jahresversammlung der Ultimate-Abteilung nahmen 19 nominierte Delegierte teil, insgesamt waren zeitweise mehr als 40 Teilnehmer*innen auf der öffentlich zugänglichen Teams-Plattform. Auf den Berichtsteil und die formelle Entlastung des Vorstandes folgten die Neuwahlen. Dabei wurde der Vorsitzende Wolfram Kolbe bestätigt, ebenso wie die Komiteeleitenden und der Finanzchef Lucas Klein, der ankündigte letztmalig für das Amt zu kandidieren. Zwei bisher kommissarisch eingesetzte Komiteeleitende wurden nunmehr offiziell bestätigt, Franzi Pohl als Vorsitzende des Spirit of the Game-Komitees und Matthias Brandt als Vorsitzender des Nationalteam-Komitees.

Mehrere Anträge wurden behandelt, die meisten von ihnen erhielten die Mehrheit zur Verabschiedung. So wurde die Geschäftsordnung in verschiedenen Punkten auf Rechtsordnung und Satzung des Verbandes angepasst. In Vorbereitung auf die ursprünglich bereits für April 2020 geplanten Sitzungen hatte eine Arbeitsgruppe die Harmonisierung dieser Dokumente vorbereitet, in Abstimmung mit der DFV-Verbandsspruchkammer.

Die Jahresversammlung des Verbandes stimmte über Änderungsanträge zur DFV-Satzung und -Rechtsordnung ab. Daran nahmen 36 Delegierte teil, insgesamt waren zeitweise mehr als 50 Teilnehmer*innen online anwesend. Auch hier nahm der Berichtsteil breiten Raum ein. Nach der Entlastung des Präsidiums wurden alle Vorstände wieder in ihr Amt gewählt.

Nach Verabschiedung des Hauhaltplans und Berichten aus den Landesverbänden folgten die Anträge, die alle die nötige Mehrheit erhielten. Satzungsänderungen erfordern bekanntlich wenigstens eine 2/3-Mehrheit. Weiterhin fand ein reger Austausch zu zahlreichen Themen wie Anerkennungs-Perspektiven, Good Governance, Frauenförderung, IT-Projekte und Social Media-Aktivitäten statt.

Zu jeder der beiden Sitzungen und den darin beschlossenen Änderungen im Detail wird es jeweils noch einen weiteren Beitrag geben.

Da das Covid-19-Gesetz bereits bis zum 31.12.2021 verlängert wurde, ist auf jeden Fall denkbar, dass die Jahressitzungen 2021 des DFV und seiner Ultimate-Abteilung zum üblichen Zeitpunkt 2021 erneut online stattfinden könnten. Um sie darüber hinaus online durchführen zu können, müssten im Folgejahr dann entsprechende Änderungen an der UA-Geschäftsordnung und an der DFV-Satzung vorgenommen werden. Bereits jetzt sind Kandidatinnen und Kandidaten für die zu wählenden Posten im April 2021 aufgefordert, bei Interesse sich zu melden.


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