Frisbeesport-Nachrichtensplitter drei, August 2021

Zweimal Kamen, einmal Beckum und einmal Aachen siegreich

Bei den Westdeutschen Meisterschaften Ende August in Verl wurden Wettkämpfe in vier Altersklassen ausgetragen. In der U12 ging es vor allem ums Spielen 3 gegen 3. Hier setzte sich der TV Südkamen vor zwei Teams der DJK Wiking Köln durch. In der U14 spielten nur die Frizzly Bears (DJK Westwacht Aachen) und die Colibris (DJK Wiking Köln), mit dem besseren Ende für Aachen. Vier Teams machten die Altersklasse U17 spannend. Der TV Beckum gewann vor den Frizzly Bears, den Colibris und den gastgebenden Discoveries (TV Verl). In der U20 gewann Kamen vor Verl und Köln. In der Mittagspause fand für alle Kinder unter 14 ein kleiner Spirit of the Game-Workshop statt.

Sehenswertes Finale beendet Discival mit Rekordbeteiligung

Beim diesjährigen Discival, dem Traditions-DDC-Turnier in Bielefeld, spielten 16 Teams auf der historischen Bielefelder Radrennbahn, die sich damit am oberen Ende ihrer Kapazität befindet (siehe den Vorbericht ganz unten hier). Nach einer Vorrunde mit jeweils sieben Spielrunden in zwei Pools standen am Sonntag Überkreuz- und Platzierungsspiele für die Plätze 1 bis 4, 5 bis 8, 9 bis 11 und 12 bis 16 auf dem Programm. Im sehenswerten Finale setzte sich das Team Fun Diego (Malte Berghäll & Marc Pestotnik, BI/B) in drei Sätzen gegen Ka-Ching (Jan Müller & Mark Püttmann, beide BI) durch. Das Finale konnte mit mehreren Escapes mit folgenden Angriffen innerhalb eines Scheibenwechsels glänzen, was bisher nur in den USA oder Schweden zu sehen war. Ein Video davon folgt in den nächsten Wochen. Auf dem dritten Platz landete das Berliner Team The Gin Tonix (Greg Marter & Utz Späth) vor dem niederländischen Team Double Trouble (Hans Krens & Michiel van de Leur) und dem Münsteraner Team Prachtburschen (Hanno Georgi & Klaus „Sumo“ Sumowski).

Frisbeesport-Landesverband Berlin erstmals beim Familiensportfest

Mit einem Discgolf-Korb, einem Ultimate- und einem DDC-Feld präsentierte sich der Frisbeesport-Landesverband Berlin erstmals beim Familiensportfest im Stadion Wilmersdorf. Dieses Fest ist ein jährlicher Höhepunkt im Terminkalender, wobei bisher immer einzelne Vereine den Frisbeesport vertreten hatten. In diesem Jahr stieg das Fest infolge der Corona-Situation erstmalig dezentral an zehn verschiedenen Berliner Standorten. In Wilmersdorf präsentierte sich der FLV Berlin zusammen mit dem Team DJ Dahlem vom Berliner Sport-Verein 1892 e.V. Der Discgolf-Korb avancierte schnell zum Publikumsmagneten für alle Altersgruppen. Auch Ultimate Frisbee fand regen Zulauf: Nach einem kurzen Regel-Crashkurs und ein paar spielnahen Übungen kam ein spannendes Spiel auf 15 Punkte zustande.

DAK Online mit schönem Bericht zum Frisbeesport

Die DAK stellt in einem ausführlichen Bericht mehrere Frisbeesport-Disziplinen vor und erörtert auch ein wenig die Geschichte. Unter dem Titel „Vom Familienvergnügen bis zum Mannschaftsspiel“ findet ich der informative Beitrag in der Rubrik „Gesundheit & Fitness“. Der Bericht geht von der herkömmlichen Ultimate-Scheibe aus und zitiert DFV-Geschäftsführer Jörg Benner mit dem Plädoyer für Vielfalt: „Frisbee ist, was du draus machst!“ In einzelnen Infokästen werden der Rückhandwurf sowie die Sportarten Ultimate, Discgolf und Freestyle erklärt. Zum Abschluss wird etwas zur Geschichte der Entstehung von Sportflugscheiben berichtet: „Die erste Frisbee war ein Kuchenblech“.


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