Neue Studie über Konditionsanforderungen von Ultimate
Würzburg - Simon Knaup hat unter der Betreuung von Matthias Zimlich an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg eine Analyse des konditionellen Beanspruchungsniveaus im Ultimate erstellt. Die empirische Untersuchung der Ultimate-Wettkampfmannschaft der Uni stellt, die erste bekannte im Bereich Leistungsdiagnostik beim Ultimate in Deutschland dar.
Auf Basis der neuen Möglichkeiten zu leistungsdiagnostischen Tests wurden grundlegende Informationen in diesem Bereich gesammelt. Einem Ausbelastungstest zur Bestimmung der maximalen Herzfrequenz der zehn Testteilnehmer folgten Auswertungen ihrer Herzfrequenzverlaufskurven während eines nachfolgenden Trainingsspiels. Heraus gekommen sind Daten dazu, über welchen Zeitraum die Teilnehmer wie viel Prozent ihrer maximalen Pulsfrequenz erreichen, oder einfach gesagt, wie intensiv die Sportart Ultimate ist. Die dargestellte Grafik zeigt die durchschnittliche Herzfrequenz und durchschnittliche Belastung im Spiel bei Berücksichtigung der Pausen für alle zehn Testteilnehmer.
Die Ergebnisse wurden anschließend mit bereits vorliegenden Studien aus anderen Spielsportarten verglichen. Die Studie wurde mit Mitgliedern der Hochschulmannschaft Uni Würzburg bzw. „Disc-O-Fever“ durchgeführt und kann nur einen ersten Einblick in das Forschungsfeld geben. Besonders interessant dürften die Trainingsempfehlungen für die konditionellen Fähigkeiten ab S. 77 sein. Die Untersuchung hat Simon Knaup als Zulassungsarbeit für die erste Staatsprüfung für ein Lehramt an Gymnasien im Frühjahr 2010 eingereicht.
Die Arbeit ist demnächst herunterzuladen auf der Seite
http://www.frisbeesportverband.de/juniorensport/downloads.php
